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International Workingtest 2010
in Sarpsborg/ Norwegen

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Die Vorgeschichte
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Als wir in Nürnberg ins
Auto stiegen, zeigte das Navi gerade mal 1111 km bis zur Fähre
in Frederikshavn (DK) an. Unsere Reiseroute führte uns über
die A3 und später die A7, wo wir an der Autobahnraststätte
"Riedener Wald" zunächst Jörg & Linn und in
Guxhagen dann Katja & Brame "aufpicken" wollten. Soweit
so gut. Verkehrstechnisch hatten wir Glück, die Fahrt verlief
weitestgehend reibungslos. Unsere Fähre sollte Frederikshavn
am Freitagmorgen um 03.45 Uhr verlassen. Als wir uns gegen 02.15 Uhr
dem Stadtrand näherten, hielten wir Ausschau nach einer Möglichkeit,
um die Hunde vor der 3 1/2 stündigen Überfahrt nochmals
versäubern zu können. Ein ruhiges Wohngebiet, von dem aus
parallel zur Küste ein Wiesentrampelpfad abging, schien sich
anzubieten. Trotz vorgerückter Stunde war es noch hell genug,
um die Hunde im Blick zu haben. Nachdem sich alle gelöst hatten,
kehrten wir ein paar Minuten später zum Auto zurück, boten
ihnen Wasser an und setzten dann unseren Weg zur Fährstation
fort.
Als wir nach der Überfahrt das nächste Mal die Heckklappe
öffneten, trauten wir unseren Augen nicht: Brames linkes unteres
Augenlid hing von innen nach aussen gestülpt nach unten. Beim
näheren Betrachten zeigte sich ein knapp 1cm langer, senkrechter
Schnitt, der mittig durch das Lid ging und sich dann beinahe einen
weiteren Zentimeter Richtung Ohr zog. Was war nur passiert? Da alle
drei Hunde in der Autobox sassen, schien eine Verletzung innerhalb
des Autos ausgeschlossen. Auch hatten wir während unseres letzten
Gassiganges weder eine Schmerzäusserung, noch sonst ein ungewöhnliches
Verhalten bemerkt. Da der erste Teil des Schnittes aussah, wie mit
der Rasierklinge geschnitten, können wir nur vermuten, dass die
Verletzung für Brame zu überraschend kam, als dass er momentan
darauf reagiert hätte ... vielleicht ein herumliegendes Stück
"Nato-Draht" oder etwas ähnliches. Später hatte
er den anfänglichen Schnitt durch Kratzen wahrscheinlich weiter
verschlimmert.
Brame fuhr daraufhin vorne mit, damit Katja ihn im Blick hatte und
sowohl weiteres Kratzen unterbinden, als auch das Lid immer wieder
andrücken konnte. Als wir gegen 08.00 Uhr morgens in Sarpsborg
(NO) ankamen, steuerten wir direkt den ersten TA an. Seiner Aussage
nach, war er jedoch "fully booked" und könnte deshalb
die Verletzung frühestens am Abend versorgen. Er schlug vor,
den Hund einfach bei ihm zu lassen, was für uns nicht in Frage
kam. Auch in der nächsten Praxis wurde uns, trotz vollkommen
leerer Räume und nachdem sich die TAin ganz interessiert die
Verletzung angesehen hatte, gesagt, dass sie ihn aufgrund ihres vollen
Terminkalenders heute keinesfalls mehr versorgen könnten. Vielleicht
war es deshalb Glück im Unglück, dass wir auf diese Weise
in einer grösseren Klinik landeten, in der ein auf Augenerkrankungen
spezialisierter TA praktizierte, der Brame endlich versorgen konnte.
Da eine Vollnarkose unausweichlich war, konnten wir Brame erst gegen
16.00 Uhr wieder abholen. Dabei wurde uns schnell klar, dass er am
nächsten Tag wahrscheinlich nicht starten würde können.
Auch wenn Katja - wie wir alle - noch einige Zeit hin und her gerissen
war, war es sicher die richtige Entscheidung ihn zurückzuziehen.
Da wir selbst keinen Reservehund gemeldet hatten und die Orga von
Anfang an klarmachte, dass nur ein deutscher Hund in Frage käme,
lieh uns das "Team Germany 1" dankenswerterweise ihren Reservehund
samt Hundeführerin aus, so dass wir am nächsten Morgen zusammen
mit Heike Rohm und ihrer schwarzen Hündin "Taff Stoke of
Mountain Forest Glade" beim IWT 2010 antraten. Danke, Heike! |

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Der IWT 2010
Gesammelte Eindrücke
von J. Mente
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Gemeldet waren 32 Teams, von denen 29 antraten.
Darunter befanden sich ein schweizer, vier deutsche und 24 skandinavische
Teams.
Bei keiner Aufgabe hatte das Team die Möglichkeit zu wählen
und die Teammitglieder ihren Stärken entsprechend einzusetzen.
In der Regel arbeiteten die Hunde in der Reihenfolge ihrer Startnummern
innerhalb des Teams (1,2,3) oder in der vom Richter vorgegebenen
Reihenfolge.
Pro Hund gab es über die zwei Tage insgesamt 11 Retrieves,
womit ein Maximum von 220 Punkten bzw. 660 Punkten pro Team erreichbar
war. Das schwedische Spitzenteam erreichte letztendlich 607 Punkte.
Während sich der erste Tag bedeckt und mit leichten, drehenden
Winden zeigte, war Tag 2 hingegen sonnig und begleitet von einer
konstanten mittleren Windstärke.
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Tag 1
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Test
1 am See
Richter Tony Parnell
Aufgabe: 2 x Einweisen in ein
"beschossenes" Suchengebiet in ca. 60m Entfernung, ein beschossenes
Blind hangabwärts an die felsige Uferkante des Sees (Luftlinie
50m).
Gelände: Startplatz an der
Hangkante zum See, 50m breite Hochgras-Mähwiese bis zu einem
locker mit Bäumen bestandenen und mit Altgras terassierten Hügel.
Tiefe des Suchengebiets ca. 30m. Das Seeufer war zerklüftet felsig,
der Abhang verbuscht.
Ablauf: nach Richteranweisung
suchen Hund 1 und 3 nacheinander den den angegebenen Hügel ab,
anschliessend wird Hund 2 auf den Uferbereich eingewiesen.
Mögliche Schwierigkeiten:
Auf der Mähwiese geraten die Hunde vor dem Suchenbereich außer
Sicht. Die direkte Linie zum angegebenen Uferbereich führt über
Fels. Der Hund gerät bis kurz vor der Uferkante ausser Sicht.
Da das Blind von einer rechtsgelegenen Buschgruppe aus beschossen
wird, besteht die Gefahr, dass Hund sich dort - ausserhalb des Sichtfeldes
des Hundeführers - festsaugt. |

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Test 2 am See
Richter Stanley Tweedy
Aufgabe:
Ein Mark auf 50m, ein Blind auf 60m, ein Memory-Mark auf 90m.
Gelände:
Startplatz auf dem "Kopf" eines Grashügels (kurzer
Trockenrasen) mit nach vorne hin abfallender, eingebuchteter Hangkante,
die zum See steil abfällt. Dort zunächst sumpfiges, anschließend
felsiges Vorland mit "Zyklopen-Mauer". Die Hangkante grenzt
nach links an eine mäßig ansteigende Hochgras-Mähwiese,
die ihrerseits in ca. 100m Entfernung von einer hohen Thuja-Hecke
begrenzt wird.
Ablauf:
Der Schütze, der beide Marks beschießt, ist auf dem gegenüberliegenden
"Hügelkopf" postiert. Helfer 1 wirft ein Mark vor
sich auf den Kopf, kurz danach wirft Helfer 2, der an der rechten
Ecke der Hecke postiert ist, eine zweite Markierung auf die Wiese.
Der Winkel zwischen den beiden Marks beträgt ca. 45°. Es
soll zuerst das Mark auf dem gegenüberliegendem Plateau, dann
das Blind am Seeufer und zuletzt das Memory-Mark auf der Mähwiese
gearbeitet werden.
Mögliche Schwierigkeiten:
Die direkte Linie zum Blind führt über einen nicht begehbaren
Felsabsturz. Der Hund gerät im Abhang kurz ausser Sicht. Das
Memory-Mark wird bereits vor dem 2. Schuß und vor dunklem
Hintergrund geworfen, und ist deshalb nur schwer zu sehen.
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Test 3 auf Wiesenterrasse
Richter John Greeves
Aufgabe: Ein Doppelmark auf
70 bzw. 80m im Winkel von ca. 30° für jeden Hund einzeln.
Durch die Vergabe von jeweils 20 Punkten pro Dummy ergibt sich eine
vergleichsweise hohe Gewichtung der Aufgabe.
Gelände: Ebene Mähwiese,
ca. 40m breit, an der rechten Begrenzung und am Ende der Wiese befinden
sich mehrere Altgras-mulden, die hangabwärts auslaufen. Auf
der linke Seite geht die Wiese in einen teilweise steilen, locker
bewaldeten Hang über.
Ablauf: Helfer und Schütze
stehen mittig am Ende der Ebene. Das erstgeworfene Mark fällt
nach rechts in eine der nicht einsehbaren Mulden. Das zweite Mark
wird leicht nach links hinten geworfen und landet im anschliessenden
Waldhang. Das erstgeworfene Dummy soll auch zuerst gearbeitet werden.
Mögliche Schwierigkeiten:
Ein kleiner Wiesentrampelpfad windet sich mehr oder weniger mittig
bis ans Ende der Wiese und verleitet die Hunde ihm zu folgen, so
dass sie nach rechts in den Fallbereich gehandelt werden müssen,
bevor sie am Ende der Wiese ausser Sicht geraten.
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Test
4 Weide mit zahlreichen Tälchen
Richter John Drury
Aufgabe: Nach einem Treiben zur
Prüfung der Steadiness sollen drei unterschiedliche Blinds in
die entgegengesetzte Richtung gearbeitet werden. Distanzen: Luftlinie
110m, 90m, und 50m.
Gelände: Kurzgehaltene Weide
mit trockenen "Hügelköpfen" und tiefen, sumpfigen
Tälern, teilweise verbuscht.
Ablauf: Zunächst heftiges
Waldtreiben für jeweils drei Teams auf 10m Distanz mit vielen
Dummies, die sowohl vor, als auch hinter die Line fallen. Danach arbeitet
jedes Team für sich drei Blinds im Winkel von jeweils ca. 30°.
Mögliche Schwierigkeiten:
Jede der Linien hat aufgrund der nicht einsehbaren Gelände-einschnitte
Passagen, in denen der Hund nicht nur ausser Sicht gerät, sondern
auch von der optimalen Linie abgelenkt werden kann. Für alle
Retrieves das anspruchvollste Gelände. |
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Test
5 Waldschneise
Richter Peter Cole
Aufgabe: Ein Mark am Ende einer
Schneise, sowie zwei Blinds in Richtung des Marks, jeweils ca. 15m
rechts und links der Schneise im Wald. Distanzen: Mark ca. 70m, Blinds
ca. 40m vom Startplatz entfernt seitlich im Wald.
Gelände: Ebene, begraste
Schneise (3m breit) durch unterwuchsreichen Wald, die in einem Wiesenhang
endet.
Ablauf: Das Mark fällt am
Ende der Schneise auf einen nicht einsehbaren Wiesenhang und wird
sofort von Hund 1 gearbeitet. Danach arbeitet Hund 2 das rechte Blind,
indem er auf Höhe einer Baummarkierung gestoppt und nach rechts
zur Suche in den Wald geschickt werden soll. Anschliessend arbeitet
Hund 3 das linke Blind auf die gleiche Weise.
Mögliche Schwierigkeiten:
Hund 1 ist im Fallbereich des Marks nicht sichtbar. Auch die seitlichen
Suchengebiete sind nicht einsehbar. |
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Tag 2
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Test
6 am See
Richter Tony Parnell
Aufgabe: Drei Wassermarkierungen,
Distanz von der Uferkante nach dem Werfen zunächst ca. 15m.
Gelände: Startplatz an der
Hangkante (versetzt zu Test 1), Abstand zur Uferkante 40m, Wassereinstieg
an verschiedenen Stellen über Einkerbungen in der ca. 1m hohen
Fels-Uferlinie möglich.
Ablauf: Hund 1 wird unmittelbar
auf die erstgeworfene Markierung geschickt. Noch während des
Einstiegs werden die beiden anderen Markierungen links versetzt in
ca. 20m Abstand in den See geworfen. Nachdem Hund 1 zurück ist,
werden sie in Startnummernreihenfolge von Hund 2 und 3 geborgen.
Mögliche Schwierigkeiten:
Der felsige Wassereinstieg. Der starke Wind treibt die Dummys schnell
ab und die Wellen machen die im Wasser treibenden Dummys für
den schwimmenden Hund nur schwer sichtbar. |

Test
7 Mähwiese am See
Richter Stanley Tweedy
Aufgabe: Eine Markierung nach
vorne, zwei am Ende der langgezogenen Line nach vorne und hinten "geworfene"
Blinds ("rabbits"). Distanzen: ca. 60m für jeden Hund
Gelände: Leicht geneigter
Hang mit kniehohem Gras.
Ablauf: Die Hundeführer stehen
am unteren Ende der langgezogenen Line. Zunächst fällt eine
Markierung vor die Line, direkt danach "fallen" am oberen
Ende der Line zwei weitere, flachgeworfene Markierungen knapp vor
und hinter die Line. Gearbeitet wird nach Anweisung des Richters und
in der Reihenfolge der Würfe, was bedeutet, dass das im Wind
liegende Dummy vor dem ausser Wind liegenden gearbeitet wird.
Mögliche Schwierigkeiten:
Die flachen Markierungen fallen unmittelbar nach der gut sichtbaren
Markierung nach vorne. Sie sind für den Hundeführer mehr
oder weniger sichtbar, aber nicht für den Hund. |
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Test
8 Wald über der Wiesenterrasse Richter John Greeves
Aufgabe: Kurzes Treiben mit vier
Schüssen. Anschliessend Verloren-suche, wobei drei von vier ausgelegten
Dummys geholt werden sollen.
Gelände: Distanz zum Suchengebiet
40m (Wiese). Tiefe des Suchengebiets an locker bewaldetem, felsigem
Hang ca. 30m, Erschwernis durch querliegendes Totholz.
Ablauf: Nach Abgabe der Schüsse
werden die Hunde in Sartnummern-reihenfolge in die Suche geschickt.
Mögliche Schwierigkeiten:
Aufgrund des ansteigenden Geländes sollte der Hund gewohnt sein,
Höhenlinien zu schneiden, um ausreichend Tiefe zu bekommen. |

Test
9 Stark kuppierte Weide
Richter John Drury
Aufgabe: Drei Markierungen, jeweils
im Winkel von ca. 45°. Distanzen v.r.n.l. 50m, 110m, 80 m
Gelände: ähnlich wie
bei Test 4.
Ablauf: Nur wenn alle drei Markierungen
von allen Hunden markiert worden sind, werden sie in der üblichen
Reihung gearbeitet, ansonsten entscheidet der Richter.
Mögliche Schwierigkeiten:
Das stark zertalte Gelände liefert zahlreiche für den HF
auf den ersten Blick nicht erkennbare Leitlinien, die die Richtung
des Hundes beeinflussen. Während der Querung der Einschnitte
ist der Hund zudem nicht sichtbar. |
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Test 10 Weites
Feld an der Gelände-zufahrt
Richter Peter Cole
Aufgabe: "Heel-work"
bei "walk-up", Markierungen nach vorne, Distanz ca. 60m.
Gelände: Ebenes Grünland
ohne jegliche Landmarken im näheren Bereich.
Ablauf: Je zwei Teams werden
gemeinsam auf Steadiness, Heelwork und Markier-fähigkeit geprüft.
Pro Hund fällt jeweils eine Markierung vor die Line.
Mögliche Schwierigkeiten:
Keine - bei den ersten Teams der ersten Gruppe, standen aus einem
seitlichen Graben Gänse auf.
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Das Stechen um Platz 3
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Ein Blind in ca. 120m Entfernung,
gleiches Gelände wie bei Test 10, im Hintergrund die Allee der
Schul-Zufahrt. |
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Die Nachlese
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Norwegen war trotz allem eine Reise wert!
Auch wenn unser Team nicht in gewohnter Zusammensetzung an den Start
gehen konnte, lief es am ersten Tag sehr gut und nach den ersten
fünf Aufgaben belegten wir überraschend Platz 2. Diesen
hätten wir - wenn das Wörtchen "wenn" nicht
wär' - auch durchaus halten können, wenn uns in der vorletzten
Aufgabe nicht ein Mißgeschick widerfahren wäre. Aufgrund
des engen Punktestandes kostete uns dies sechs Plätze und wir
belegten am Ende Platz 8.
Nichtsdestotrotz freuen wir uns mit Inga-Lena
& Bengt, die uns am Tag 1 eng auf den Fersen und am zweiten
Tag nicht zu toppen waren, und natürlich auch mit dem erfolgreichen
"Team Germany 1", welches nach dem Stechen auf Platz 3
landete: Congratulations to you all!
Die Entscheidung Brame zurückzuziehen
war auch im Nachhinein betrachtet absolut richtig, denn noch während
unseres Aufenthaltes verschlimmerte sich die Schwellung des Lides
und die Infektion weitete sich aus. Auf der Heimfahrt bemerkte Katja
ausserdem, dass sich mindestens eine Naht gelöst hatte. Deshalb
führte ihr erster Weg wieder zum TA. Dieser bestätigte,
dass das Lid fachmännisch versorgt worden war, er konnte aber
nicht nachvollziehen, dass Brame kein Antibiotikum erhielt. Nun
bleibt zu hoffen, dass die weitere Heilung und vor allem die Narbenbildung
komplikationslos verläuft.
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