News & Results Special Events Gunsight's & Friend Trophy 16. + 17. Oktober 2010
 


Gunsight's & Friends Trophy 2010

Der Gesamteindruck von Edith Vetter

Da ja hinlänglich bekannt ist, dass Lachen gesund ist, gibt es jetzt ganz neu die GKK - die Gunsight`s Krankenkasse - über die REGELMÄSSIG besondere Events gebucht werden können. Das Highlight im Gesundheitsprogramm ist dabei die GFT - Gunsight`s & Friends Trophy.
Zur Auswahl stehen verschiedene Betätigungsfelder.

1. Helfer in verschiedenen Klassen

Neben exakter Befolgung der richterlichen Anweisungen wird ein äusserst unterhaltsames Programm geboten. Extrem leckere Vollverpflegung in der kasseneigenen Wärmestube natürlich inklusive!

 

 

2. Judges Senior & Junior

Trotz des gebotenen Bespassungsprogramms wird ein hohes Maß an Leidensfähigkeit erwartet. Verbale Attacken, sowie vereinzelte tätliche Angriffe werden jedoch durch die Beanspruchung sämlicher Muskeln, die zum herzhaften Lachen benötigt werden, eindeutig wieder wettgemacht. Um diesen Effekt zu verstärken sind auch weitere Hilfsmittel, wie Lockkrähen, Würschtl, Prosecco oder Warnwesten, zugelassen. "Judge"-geeignete Personen müssen immun gegen jegliche Bestechungsformen sein! (Achtung Rutschgefahr!)

3. Hundeführer

In diesem Bereich wird erwartet, dass die Lachmuskeln bereits einen gewissen Trainings-stand vorzuweisen haben und nur noch an Intensität
und Ausdauer gefeilt werden muss. Ein spezielles Ausdauertraining findet z.B. bei den Bemühungen um die Sonderpreise WMWLD (WENNS MAL WIEDER LÄNGER DAUERT) und HFAH (HUNDEFÜHRERAUFWACHHILFE) statt, die i.d.R. nur an Personen vergeben werden können, die schon häufiger an Veranstaltungen der GKK - Veranstaltungen teilgenommen haben.


4. Labradore

Sind in verschiedenen Farben und Formen zugelassen, und erweisen sich als absolut unerlässlich für das intensive Lachmuskeltraining!!! Des weiteren sind diverse langhaarige Retrie-vervariationen zugelassen, was allgemein als Bereicherung empfunden wird!
Der besondere Tipp: Keine Fütterung vorab! Diese erfolgt während des Lachseminars und ist ein wichtiger Bestandteil des erfolgreichen Lach-muskeltrainings!

 

Weitere Empfehlungen

Buchen Sie dieses einzigartige Event rechtzeitig, vergessen Sie nicht Ihren Krankenschein und Ihr Versichertenkärtchen (ersatzweise können auch Naturalien, wie Kuchen, Käse, Pflanzerl, Obst, Süßigkeiten, Prosecco und Suppen in verschiedenen Variationen angeboten werden).

Besonderer Dank geht an die Seminarorganisation: Anja, Harald, Barbara und Jörg!

Die weiteren Details

Insgesamt gingen in diesem Jahr 28 Hunde in fünf Klassen an den Start. Sie wurden von jeweils zwei Richtern an vier Stationen geprüft. Ziel war dabei sowohl die Markier-, Merkfähigkeit und Führigkeit, als auch das selbständige Arbeiten und die Cleverness der Hunde bzw. der Führer abzufragen.

"Schnuppern am Ruhm"

Da eine Berichterstattung für die Klasse "Schnuppern am Ruhm" bis zum Redaktionsschluss nicht vorlag, bleibt es bei einigen optischen Impressionen der "Cleverness"-Aufgabe der Snoopys.

Die Klasse "Anfänger sind Spitze" oder Das Geheimnis des toten Rothuhns
(Ein Bericht von Rainer Wolf)

 

Wie schon Jahre zuvor, waren die langhaarigen Retrieverfreunde auch in diesem Jahr wieder zur heißbegehrten "Gunsight's & Friends Trophy" eingeladen, die in den dunklen Wäldern rund um den kleinen schwäbischen Ort Ochsenberg stattfand.

Um der Nachwelt dieses Ereignis zu dokumentieren, wurde pro Klasse ein Berichterstatter ernannt, der die Aufgaben und Vorkommnisse gnadenlos und ungeschönt niederzuschreiben hatte. Mich traf diese Aufgabe in der Klasse "Anfänger sind Spitze", wobei ich davon ausgehe, dass mit Anfängern nicht ich persönlich, sondern mein Hund "Hilaria umbra fida" gemeint war. Ein Handicap schob man mir unter, ohne dass ich es zuerst bemerkte, denn ich war Reporter und Starter zugleich - und dies bedeutete, dass ich neben der Bewältigung der hoch-anspruchsvollen Aufgaben auch den Ablauf gedanklich abspeichern musste, um ihn dann tags darauf zu Papier zu bringen. Deshalb konnte ich mich lediglich auf meine Arbeit mit Hila beschränken, denn in den Wartepausen bis zur nächsten Aufgabe beschäftigte mich gedanklich doch so einiges - aber dazu später mehr.


Wie bei allen anderen Klassen waren auch hier vier Aufgaben zu absolvieren, anspruchsvoll und tricky! Ja, und da war auch noch die Sache mit dem Rothuhn. Wie wir ja alle wissen, sind Rothühner eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen, die zur Ordnung der Hühnervögel gehören. Diese besagten Hühnervögel sind heute auf der iberischen Halbinsel, im südlichen Frankreich und im nordwestlichen Italien zu finden - und somit wären wir bei der Überschrift dieses Berichtes angelangt, denn dieses Rothuhn, worüber später noch berichtet wird, birgt ein Geheimnis.

Jetzt also der Reihe nach, wir beginnen mit:

Aufgabe 1: "Freiverloren-Suche"

Auf der Wiesenfläche vor der idyllischen Forsthütte, die wieder von Jörg M. Ente zur Verfügung gestellt wurde und in der bereits die Erbsensuppe mit Würstchen auf dem Feuer stand, fand eine "Freiverlorensuche" in einem halbhohem "Rough" statt. Alle Aufgaben wurden vom Richterteam Steve & Jörg gerichtet, denen ein hohes Maß an Objektivität zugesprochen werden konnte. Aber nun zurück zur Aufgabe: Im besagten "Rough" wurden unter der Grasnarbe, aber noch oberhalb des Mutterbodens fünf Dummys versteckt. Vor dem startenden Hund wurde ein Dummy beschossen - meiner Ansicht nach eine Diskriminierung der anderen vier Dummys - denn gleiches Recht für alle! Aus der gigantischen Entfernung von 0,02 Kilometern musste der Hund drei von fünf Dummys holen, wobei wiederum als Handicap von den Richtern nicht gesagt wurde, welche drei von den ausgelegten fünf Dummys denn zu holen waren, dies bedeutete, der Hund musste selbst - ohne Rückfrage beim Führer - entscheiden, welches Dummy er bringt.


Aufgabe 2: "Einzelmarkierung im Wald"

Wir verließen nun das Wiesengelände, in dessen Aura sich schon der appetitanregende Duft der Erbsensuppe breit machte und marschierten in den nahegelegenen Wald. Meinem Hund und mir stellten sich die Nackenhaare, als wir das Gelände sahen. Irgendwo tief im Wald standen zwei Helfer, einer mit einem Revolver bewaffnet, ein anderer schwenkte einen grünen Stoffsack hin und her. Der Weg dorthin war mit heimischen Gestrüpp dicht bewachsen, auf dem Boden reichlich Totholz und hie und da Flächen mit dornigem Brombeergestrüpp. Plötzlich und unerwartet peitschte ein Schuss durch den regendurchnässten (hatte ich schon erwähnt, dass es den ganzen Vormittag regnete?) Ochsenberger Forst und irgendwo dort vorn war ein Einschlag zu hören: das grüne Dummy fiel vor dem ebenfalls grünen dichten Wald ins grüne Gestrüpp. Irgendwann nach Minuten - oder waren es vielleicht nur Sekunden? - schickte ich meinen Hund, auch "Hila The Hooligan" genannt, und er brachte das auf den Punkt markierte Dummy freudestrahlend zurück.

 

Eine Meisterleistung, die ich mir nicht erklären konnte. Gigantisch, dachte ich noch, aber Richter Steve holte mich auf den Boden der Tatsachen zurück, oder vielleicht war es auch eine Fehlentscheidung, denn er meinte nur trocken, dass er das Kommando zum Bringen noch gar nicht gegeben hätte.
Jetzt frage ich mich natürlich, auf welches Kommando mein Hund denn hören soll - auf meines oder auf das eines Richters, der meinem Hund weder vorgestellt wurde, noch er ihn näher kannte. Ich akzeptierte jedoch die Entscheidung und war froh, dass mein Hund aus dem dichten Gestrüpp kein Rothuhn brachte, aber dazu später!


 

Aufgabe 3: "Waldweg mit Verleitung"

Auf einem moosbewachsen Waldweg, stellenweise aufgebrochen vom Ochsenberger Schwarzwild, kredenzte man uns die vorletzte Aufgabe. Wiederum waren es unsere Hunde, die zwei Dummys zu holen hatten, aber diesmal wurde vom Richter vorgegeben, in welcher Reihenfolge die Stoffsäcke zu apportieren waren. Zuerst sollte ein beschossenes, "blindes" Dummy gebracht werden. Jetzt mal ehrlich, wie hat man sich ein beschossenes, blindes Dummy vorzustellen? Zurück zur Realität, ich stehe also am Startpunkt, warte auf das Kommando, dass Hila geschickt werden darf, Kommando kommt, Hila startet durch und just in diesem Moment dreht sich der Dummykiller mit dem noch rauchenden Revolver in Richtung Hila um, hebt die Hand und ...


... zieht langsam seine Kapuze vom Kopf, Hila erstarrte zur Salzsäure, den Blick starr auf den bewaffneten Helfer gerichtet - warum nur?
Ganz einfach, es hatte aufgehört zu regnen, deshalb also das Herunternehmen der Kapuze. Hila war nichtsdestotrotz leicht verunsichert und suchte im gegenüberliegenden Waldteil - nach irgendetwas. Mit viel Überzeugungskraft konnte ich sie schliesslich noch überreden, das tote Dummy zu bergen und mir zu bringen. Das zweite, nicht beschossene, also noch lebende Dummy brachte sie mir hingegen recht ordentlich.


Aufgabe 4: Das Geheimnis

In dieser mystischen Aufgabe geht es nun also endlich um "Das Geheimnis des toten Rothuhns" oder "The secret of the dead red-legged partridge". Hinter dem, was sich wie der Titel eines alten Edgar- Wallace-Films anhört, steckt viel mehr, denn im Laufe der zweitägigen "Gunsight's & Friends Trophy" konnte dieses Geheimnis aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend aufgeklärt werden.
Aber zurück zur Aufgabe. Sowohl den Hunden als auch den Führern täuschte man eine einfache Aufgabe vor, denn von einem ca. einen Meter hohen Holzstapel, zumeist aus heimischen Ochsenbergern Buchenstämmen bestehend, sollten lediglich zwei Gegenstände gebracht werden. Beruhigend für alle war, dass Aufgabe 4 in einer waffenfreien Zone durchgeführt wurde - anscheinend, um uns in Sicherheit zu wiegen. Aus einer für Anfängern respektablen Entfernung sollte von einem Holzstapel ein Dummy gebracht werden. Anspruchsvoll für jeden Hund, denn er hatte seine Nase nicht nur am Boden einzusetzen, sondern auch den Luftraum in ca. ein Meter Höhe zu durchforsten (im wahrsten Sinne des Wortes).

 

Aufgabe gelöst, Hund bringt Dummy Nr. 1 und jetzt geschieht das Unfassbare! Das erwartete zweite Dummy ist gar kein Dummy! Der Hund läuft also wieder zum Holzstapel und … er findet ein Tier, dass seit ca. 1560 aufgrund einer Klimaverschlechterung aus dem südbayrischen und südbaden-württembergischen Raum für immer verschwunden ist. Für immer? Anscheinend nicht, denn Hila apportierte mir ein Rothuhn - unverwechselbar, diese Größe, diese Färbung, die typischen Ständer der Hühnervogel - es deutete nicht nur alles darauf hin - sondern dies war tatsächlich ein Rothuhn, aber überraschender Weise hielt ich anstelle eines seit dem 16. Jahrhundert mumifizierten Tieres ein recht frisches Exemplar in den Händen.
Auf meine Frage an die Richter, was dies denn sei, bekam ich zur Antwort, dies wäre "ein französisches Rothuhn", andere Teilnehmer sprachen von einem "englischen Rebhuhn, dass zu Besuch in Frankreich gewesen wäre", von irgendwo kam gar die Aussage, es sei ein "gallischer Zwergfasan". Beim Abendessen, welches mir wegen diesem - inzwischen spurlos verschwundenen mystischen Rothuhns - gar nicht so richtig schmecken wollte, bekam ich die Antwort, dass es sich hier um ein "Amptoner Rothuhn" handelte, wobei ich anstatt Ampton, "Emden" verstand, nein, ich verstand jetzt eigentlich gar nichts mehr, denn im ostfriesischen Emden gab es noch nie Rothühner, ich möchte eigentlich jetzt nicht mehr über dies alles nachdenken.

Dieser Tag wird bestimmt nicht nur mir und Hila, sondern auch meinen beiden Anfänger-Mitstreiterinnen Bianca mit Gefjon und Heike mit Damon in ewiger Erinnerung bleiben, denn erschossene Dummies und ein noch vor kurzem lebendes, aber trotzdem seit Jahrhunderten in Deutschland ausgestorbenes Rothuhn bleiben das Mystikum dieser "Gunsight's & Friends Trophy 2010".
Anja, Hut ab vor dieser von Dir veranstalteten gigantischen Reality Show mit mystischen und realistischen Einlagen, verpackt als Working Test mit Jagdhunden der Retriever-Klasse. Ich freue mich schon auf 2011, das Ochsenberger Event ist ohne Zweifel schwer zu toppen!

Die Klasse "Fortgeschritten muss sein"
(Ein Bericht von Lisa & Steve Heilmann)

Am Samstag Nachmittag stellten sich sieben Teams den von Anja und Bianca gestellten Aufgaben: Doppelmarkierung mit Überwindung eines Zauns, Buschieren, schräges Einweisen über den Zaun auf ein beschossenes Blind und zuletzt die "Cleverness-Aufgabe":
Das Gespann stand auf einem Weg und in cirka 40 Meter Entfernung wurde über den Weg eine Markierung nicht sichtig in einen Bereich mit halbhohem Bewuchs und vielen Büschen geworfen, welches dann very stylish von einem Harald in Überschallgeschwindigkeit unter großem Körpereinsatz noch cirka 20 Meter nicht sichtig weiter geschleppt wurde. Die Lösungsansätze reichten von Punktlandung bis "schwärm aus", wobei letzteres - ebenfalls very stylish mit Überschallgeschwindigkeit ausgeführt- einen überaus beeindruckenden Geländeverbrauch mit sich brachte...

Die Klasse "Nach oben offen"
(Ein Bericht von Lisa & Steve Heilmann)

Der Sonntag begann für die sieben "Offenen" mit anspruchsvollen Aufgaben von Harald und Bianca:

1. Doppelmarkierung in einer Linie,
wobei das erste Mark unmittelbar vor einen Zaun und die zweite unmittelbar dahinter fiel. Die Reihenfolge konnte frei gewählt werden.

2. Buschieren in dichtem Bewuchs
mit Zeitbeschränkung (2 Minuten).

3. Unbeschossenes Vollblind
über die beiden Fallstellen der Doppelmarkierung, den Zaun und einen dahinter befindlichen Weg tief (ca.20 m) in dichtem Bewuchs.

4. Einweisen mit "Ablenkung"
Dummybereich umzingelt von Haralds stimm-gewaltigen Krähen, während das Dummy oberhalb der Höhe des Hundekopfes in einem Baum hing.

 

 

Das gesamte Spektrum brillianter aber auch ausbaufähiger Hundearbeit war zu erkennen:

Arbeitete der eine Hund die Doppelmarkierungen jeweils auf den Punkt, verweigerte sich der andere dem Zaun. Fand der eine Hund während des Buschierens alle Dummys oder auch sowohl ein Dummy a l s a u c h einen Hasen, schien bei dem anderen das Suchengebiet vorher von Hobbits leergeräumt worden zu sein.


Der eine Hund lief trotz vorab geäußerter Bedenken seines Menschen (O-Ton: "OH, sooo weit und auch noch 20 Meter hinter dem Weg?" …"Na vielleicht sind es 15 Meter"..."So weit ?"…"Ja, also 15 Meter hinter dem Weg sind es schon…" ..."Oh jeh, ich hab immer nur bis kurz hinter den Weg geübt ...") die Linie zum Blind wie an einer Schnur gezogen ("Vooooooooooooooooooooooran"). Bei dem anderen erwies sich die Kommentatorenleistung des Menschen - für die hinreichend Zeit blieb - als sehr unterhaltsam: "Ich könnte ihn umbringen "………. "Ich bringe ihn um" …….."Jetzt kommt er in die Wurst"…...

Die Klasse "Veteranen vor"
(Ein Bericht von Lisa & Steve Heilmann)

Den Abschluss der Trophy bildeten die Aufgaben für die sieben pensionierten Veteranen. Auch hier waren vier Aufgaben aus den Problemfeldern Markieren, Einweisen, Suche und Cleverness zu lösen. Diese TeilnehmerInnen hatten als einzige einen Sponsorenvertrag und waren zur Kompensation etwaiger Altersgebrechen bestens ausgestattet worden: Birgit hatte für jeden Teilnehmer individuelle Warnwesten mit Startnummer, Name des Hundeführers, Name des Hundes und Charaktereigenschaften des Hundes fertigen lassen. Toll !!!

Beginn machte die Suche und diese war wahrhaft spektakulär. Bereits hier zeigte sich die Tendenzen selektiver Wahrnehmung (sog. Rosinentheorie) auf Seiten des Hundes und des Hundeführers ("Wieso, sie ist doch noch im Bereich …."). Teilweise war aber auch eine bemerkenswerte altersbedingte Verschiebung der Prioritätensetzung zu beobachten (Gras fressen ist besser als Dummies suchen). Naturschutzrechtlich bedenklich war insoweit freilich das gewaltsame Entfernen des in Versuchung führenden Grasbüschels durch die Organisatoren ("Wir machen den Weg frei …"). Schön zu beobachten war hingegen die sanfte "Anschubhilfe", mit welcher der Hund sodann zur Suche überredet werden konnte. Das war Teamgeist!


Bei der Doppelmarkierung zeigten die "Alten" ihre Qualitäten, wenngleich sie sich partiell ins vormalige Gebiet der kleinen Suche ziehen ließen ("Das ist aber nicht das Fallgebiet…". "Das macht doch nix, sie hat doch Spass. Sieht man doch…").
Das Einweisen lösten die "Alten" in der Regel ("Nein, nein, das andere Links…") souverän, um sich dann dem Höhepunkt des Tages zu stellen, nämlich der Cleverness-Aufgabe. Es sollte auf die vor der Jagdhütte befindlichen Bank vollblind eingewiesen werden, auf welcher ein Dummy lag. Unmittelbar vor dem Dummy war jedoch eine Wurst platziert.


Hier zeigten sich verschiedene Verhaltensweisen

1. Wurst fressen, Dummy ignorieren und nach weiterer Wurst suchen oder
2. Wurst fressen und dann Dummy bringen oder
3. Wurst ignorieren und Dummy bringen (sic!).

Unzweifelhaft konnte - jedenfalls in dieser Klasse - keine gute Bewertung der Cleverness-Aufgabe erhalten, wer sich für die 3. Alternative entschied. Oder habe ich da etwas falsch verstanden …

Fazit

Trotzdem die Presse sowohl durch die Organisatoren (Nein, es war kein "Einsagen") als auch durch großes persönliches körperliches Leid (freilich ohne zu jammern) an der sachgerechten Wahrnehmung ihrer Aufgaben gehindert wurde, kann vermeldet werden, dass in einer würdigen Siegerehrung Lisa mit Carra (vor Jörg mit Linn und Edith mit Craignish) die diesjährige Gunsights-Trophy gewonnen hat.


Der Preis "Die Aufwachhilfe für den engagierten Hundeführer"(ein Wecker in Form eines dezent riesigen Plastikjägers mit Jagdhorn-Wecksignal) ging an Claudia mit Garvin und der Preis "Wenn's mal wieder länger dauert" (ein sehr bequemer Klapphocker) an Rolf mit Mocca.
Was für ein superschönes Wochenende!! Vielen Dank!!

 

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