Gunsight's & Friends Trophy 2010
Der Gesamteindruck von Edith Vetter
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Da ja hinlänglich bekannt
ist, dass Lachen gesund ist, gibt es jetzt ganz neu die GKK -
die Gunsight`s Krankenkasse - über die REGELMÄSSIG besondere
Events gebucht werden können. Das Highlight im Gesundheitsprogramm
ist dabei die GFT - Gunsight`s & Friends Trophy.
Zur Auswahl stehen verschiedene Betätigungsfelder.
1. Helfer in verschiedenen Klassen
Neben exakter Befolgung der richterlichen
Anweisungen wird ein äusserst unterhaltsames Programm geboten.
Extrem leckere Vollverpflegung in der kasseneigenen Wärmestube
natürlich inklusive!
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2. Judges
Senior & Junior
Trotz
des gebotenen Bespassungsprogramms wird ein hohes Maß an
Leidensfähigkeit erwartet. Verbale Attacken, sowie vereinzelte
tätliche Angriffe werden jedoch durch die Beanspruchung sämlicher
Muskeln, die zum herzhaften Lachen benötigt werden, eindeutig
wieder wettgemacht. Um diesen Effekt zu verstärken sind auch
weitere Hilfsmittel, wie Lockkrähen, Würschtl, Prosecco
oder Warnwesten, zugelassen. "Judge"-geeignete Personen
müssen immun gegen jegliche Bestechungsformen sein! (Achtung
Rutschgefahr!)
3. Hundeführer
In diesem
Bereich wird erwartet, dass die Lachmuskeln bereits einen gewissen
Trainings-stand vorzuweisen haben und nur noch an Intensität
und Ausdauer gefeilt werden muss. Ein spezielles Ausdauertraining
findet z.B. bei den Bemühungen um die Sonderpreise WMWLD
(WENNS MAL WIEDER LÄNGER DAUERT) und HFAH (HUNDEFÜHRERAUFWACHHILFE)
statt, die i.d.R. nur an Personen vergeben werden können,
die schon häufiger an Veranstaltungen der GKK - Veranstaltungen
teilgenommen haben.
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4. Labradore
Sind in
verschiedenen Farben und Formen zugelassen, und erweisen sich
als absolut unerlässlich für das intensive Lachmuskeltraining!!!
Des weiteren sind diverse langhaarige Retrie-vervariationen zugelassen,
was allgemein als Bereicherung empfunden wird!
Der besondere Tipp: Keine Fütterung vorab! Diese erfolgt
während des Lachseminars und ist ein wichtiger Bestandteil
des erfolgreichen Lach-muskeltrainings!
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Weitere
Empfehlungen
Buchen
Sie dieses einzigartige Event rechtzeitig, vergessen Sie nicht
Ihren Krankenschein und Ihr Versichertenkärtchen (ersatzweise
können auch Naturalien, wie Kuchen, Käse, Pflanzerl,
Obst, Süßigkeiten, Prosecco und Suppen in verschiedenen
Variationen angeboten werden).
Besonderer
Dank geht an die Seminarorganisation: Anja, Harald, Barbara und
Jörg!
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Die weiteren Details
| Insgesamt gingen in diesem Jahr 28 Hunde
in fünf Klassen an den Start. Sie wurden von jeweils zwei Richtern
an vier Stationen geprüft. Ziel war dabei sowohl die Markier-,
Merkfähigkeit und Führigkeit, als auch das selbständige
Arbeiten und die Cleverness der Hunde bzw. der Führer abzufragen. |
"Schnuppern am Ruhm"
| Da eine Berichterstattung für die
Klasse "Schnuppern am Ruhm" bis zum Redaktionsschluss
nicht vorlag, bleibt es bei einigen optischen Impressionen der "Cleverness"-Aufgabe
der Snoopys. |
Die Klasse "Anfänger sind Spitze"
oder Das Geheimnis des toten Rothuhns
(Ein Bericht von Rainer Wolf)
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Wie schon Jahre zuvor, waren die langhaarigen
Retrieverfreunde auch in diesem Jahr wieder zur heißbegehrten
"Gunsight's & Friends Trophy" eingeladen, die in
den dunklen Wäldern rund um den kleinen schwäbischen
Ort Ochsenberg stattfand.
Um der Nachwelt dieses Ereignis zu dokumentieren,
wurde pro Klasse ein Berichterstatter ernannt, der die Aufgaben
und Vorkommnisse gnadenlos und ungeschönt niederzuschreiben
hatte. Mich traf diese Aufgabe in der Klasse "Anfänger
sind Spitze", wobei ich davon ausgehe, dass mit Anfängern
nicht ich persönlich, sondern mein Hund "Hilaria umbra
fida" gemeint war. Ein Handicap schob man mir unter, ohne
dass ich es zuerst bemerkte, denn ich war Reporter und Starter
zugleich - und dies bedeutete, dass ich neben der Bewältigung
der hoch-anspruchsvollen Aufgaben auch den Ablauf gedanklich abspeichern
musste, um ihn dann tags darauf zu Papier zu bringen. Deshalb
konnte ich mich lediglich auf meine Arbeit mit Hila beschränken,
denn in den Wartepausen bis zur nächsten Aufgabe beschäftigte
mich gedanklich doch so einiges - aber dazu später mehr.
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Wie bei allen anderen Klassen waren auch hier vier Aufgaben zu
absolvieren, anspruchsvoll und tricky! Ja, und da war auch noch
die Sache mit dem Rothuhn. Wie wir ja alle wissen, sind Rothühner
eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen, die zur Ordnung
der Hühnervögel gehören. Diese besagten Hühnervögel
sind heute auf der iberischen Halbinsel, im südlichen Frankreich
und im nordwestlichen Italien zu finden - und somit wären
wir bei der Überschrift dieses Berichtes angelangt, denn
dieses Rothuhn, worüber später noch berichtet wird,
birgt ein Geheimnis.
Jetzt also der Reihe nach, wir beginnen mit:
Aufgabe 1: "Freiverloren-Suche"
Auf der Wiesenfläche vor der idyllischen Forsthütte,
die wieder von Jörg M. Ente zur Verfügung gestellt wurde
und in der bereits die Erbsensuppe mit Würstchen auf dem
Feuer stand, fand eine "Freiverlorensuche" in einem
halbhohem "Rough" statt. Alle Aufgaben wurden vom Richterteam
Steve & Jörg gerichtet, denen ein hohes Maß an
Objektivität zugesprochen werden konnte. Aber nun zurück
zur Aufgabe: Im besagten "Rough" wurden unter der Grasnarbe,
aber noch oberhalb des Mutterbodens fünf Dummys versteckt.
Vor dem startenden Hund wurde ein Dummy beschossen - meiner Ansicht
nach eine Diskriminierung der anderen vier Dummys - denn gleiches
Recht für alle! Aus der gigantischen Entfernung von 0,02
Kilometern musste der Hund drei von fünf Dummys holen, wobei
wiederum als Handicap von den Richtern nicht gesagt wurde, welche
drei von den ausgelegten fünf Dummys denn zu holen waren,
dies bedeutete, der Hund musste selbst - ohne Rückfrage beim
Führer - entscheiden, welches Dummy er bringt.
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Aufgabe 2: "Einzelmarkierung im Wald"
Wir verließen nun das Wiesengelände,
in dessen Aura sich schon der appetitanregende Duft der Erbsensuppe
breit machte und marschierten in den nahegelegenen Wald. Meinem
Hund und mir stellten sich die Nackenhaare, als wir das Gelände
sahen. Irgendwo tief im Wald standen zwei Helfer, einer mit einem
Revolver bewaffnet, ein anderer schwenkte einen grünen Stoffsack
hin und her. Der Weg dorthin war mit heimischen Gestrüpp
dicht bewachsen, auf dem Boden reichlich Totholz und hie und da
Flächen mit dornigem Brombeergestrüpp. Plötzlich
und unerwartet peitschte ein Schuss durch den regendurchnässten
(hatte ich schon erwähnt, dass es den ganzen Vormittag regnete?)
Ochsenberger Forst und irgendwo dort vorn war ein Einschlag zu
hören: das grüne Dummy fiel vor dem ebenfalls grünen
dichten Wald ins grüne Gestrüpp. Irgendwann nach Minuten
- oder waren es vielleicht nur Sekunden? - schickte ich meinen
Hund, auch "Hila The Hooligan" genannt, und er brachte
das auf den Punkt markierte Dummy freudestrahlend zurück.
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Eine Meisterleistung, die ich mir nicht
erklären konnte. Gigantisch, dachte ich noch, aber Richter
Steve holte mich auf den Boden der Tatsachen zurück, oder
vielleicht war es auch eine Fehlentscheidung, denn er meinte nur
trocken, dass er das Kommando zum Bringen noch gar nicht gegeben
hätte.
Jetzt frage ich mich natürlich, auf welches Kommando mein
Hund denn hören soll - auf meines oder auf das eines Richters,
der meinem Hund weder vorgestellt wurde, noch er ihn näher
kannte. Ich akzeptierte jedoch die Entscheidung und war froh,
dass mein Hund aus dem dichten Gestrüpp kein Rothuhn brachte,
aber dazu später!
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Aufgabe 3: "Waldweg mit Verleitung"
Auf einem moosbewachsen Waldweg, stellenweise
aufgebrochen vom Ochsenberger Schwarzwild, kredenzte man uns die
vorletzte Aufgabe. Wiederum waren es unsere Hunde, die zwei Dummys
zu holen hatten, aber diesmal wurde vom Richter vorgegeben, in
welcher Reihenfolge die Stoffsäcke zu apportieren waren.
Zuerst sollte ein beschossenes, "blindes" Dummy gebracht
werden. Jetzt mal ehrlich, wie hat man sich ein beschossenes,
blindes Dummy vorzustellen? Zurück zur Realität, ich
stehe also am Startpunkt, warte auf das Kommando, dass Hila geschickt
werden darf, Kommando kommt, Hila startet durch und just in diesem
Moment dreht sich der Dummykiller mit dem noch rauchenden Revolver
in Richtung Hila um, hebt die Hand und ...
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... zieht langsam seine Kapuze vom Kopf,
Hila erstarrte zur Salzsäure, den Blick starr auf den bewaffneten
Helfer gerichtet - warum nur?
Ganz einfach, es hatte aufgehört zu regnen, deshalb also
das Herunternehmen der Kapuze. Hila war nichtsdestotrotz leicht
verunsichert und suchte im gegenüberliegenden Waldteil -
nach irgendetwas. Mit viel Überzeugungskraft konnte ich sie
schliesslich noch überreden, das tote Dummy zu bergen und
mir zu bringen. Das zweite, nicht beschossene, also noch lebende
Dummy brachte sie mir hingegen recht ordentlich.
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Aufgabe 4: Das Geheimnis
In dieser mystischen Aufgabe geht es
nun also endlich um "Das Geheimnis des toten Rothuhns"
oder "The secret of the dead red-legged partridge".
Hinter dem, was sich wie der Titel eines alten Edgar- Wallace-Films
anhört, steckt viel mehr, denn im Laufe der zweitägigen
"Gunsight's & Friends Trophy" konnte dieses Geheimnis
aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend aufgeklärt werden.
Aber zurück zur Aufgabe. Sowohl den Hunden als auch den Führern
täuschte man eine einfache Aufgabe vor, denn von einem ca.
einen Meter hohen Holzstapel, zumeist aus heimischen Ochsenbergern
Buchenstämmen bestehend, sollten lediglich zwei Gegenstände
gebracht werden. Beruhigend für alle war, dass Aufgabe 4
in einer waffenfreien Zone durchgeführt wurde - anscheinend,
um uns in Sicherheit zu wiegen. Aus einer für Anfängern
respektablen Entfernung sollte von einem Holzstapel ein Dummy
gebracht werden. Anspruchsvoll für jeden Hund, denn er hatte
seine Nase nicht nur am Boden einzusetzen, sondern auch den Luftraum
in ca. ein Meter Höhe zu durchforsten (im wahrsten Sinne
des Wortes).
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Aufgabe gelöst, Hund bringt Dummy
Nr. 1 und jetzt geschieht das Unfassbare! Das erwartete zweite
Dummy ist gar kein Dummy! Der Hund läuft also wieder zum
Holzstapel und
er findet ein Tier, dass seit ca. 1560 aufgrund
einer Klimaverschlechterung aus dem südbayrischen und südbaden-württembergischen
Raum für immer verschwunden ist. Für immer? Anscheinend
nicht, denn Hila apportierte mir ein Rothuhn - unverwechselbar,
diese Größe, diese Färbung, die typischen Ständer
der Hühnervogel - es deutete nicht nur alles darauf hin -
sondern dies war tatsächlich ein Rothuhn, aber überraschender
Weise hielt ich anstelle eines seit dem 16. Jahrhundert mumifizierten
Tieres ein recht frisches Exemplar in den Händen.
Auf meine Frage an die Richter, was dies denn sei, bekam ich zur
Antwort, dies wäre "ein französisches Rothuhn",
andere Teilnehmer sprachen von einem "englischen Rebhuhn,
dass zu Besuch in Frankreich gewesen wäre", von irgendwo
kam gar die Aussage, es sei ein "gallischer Zwergfasan".
Beim Abendessen, welches mir wegen diesem - inzwischen spurlos
verschwundenen mystischen Rothuhns - gar nicht so richtig schmecken
wollte, bekam ich die Antwort, dass es sich hier um ein "Amptoner
Rothuhn" handelte, wobei ich anstatt Ampton, "Emden"
verstand, nein, ich verstand jetzt eigentlich gar nichts mehr,
denn im ostfriesischen Emden gab es noch nie Rothühner, ich
möchte eigentlich jetzt nicht mehr über dies alles nachdenken.
Dieser Tag wird bestimmt nicht nur mir
und Hila, sondern auch meinen beiden Anfänger-Mitstreiterinnen
Bianca mit Gefjon und Heike mit Damon in ewiger Erinnerung bleiben,
denn erschossene Dummies und ein noch vor kurzem lebendes, aber
trotzdem seit Jahrhunderten in Deutschland ausgestorbenes Rothuhn
bleiben das Mystikum dieser "Gunsight's & Friends Trophy
2010".
Anja, Hut ab vor dieser von Dir veranstalteten gigantischen Reality
Show mit mystischen und realistischen Einlagen, verpackt als Working
Test mit Jagdhunden der Retriever-Klasse. Ich freue mich schon
auf 2011, das Ochsenberger Event ist ohne Zweifel schwer zu toppen!
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Die Klasse "Fortgeschritten muss sein"
(Ein Bericht von Lisa &
Steve Heilmann)

Am Samstag Nachmittag stellten sich sieben
Teams den von Anja und Bianca gestellten Aufgaben: Doppelmarkierung
mit Überwindung eines Zauns, Buschieren, schräges Einweisen
über den Zaun auf ein beschossenes Blind und zuletzt die "Cleverness-Aufgabe":
Das Gespann stand auf einem Weg und in cirka 40 Meter Entfernung
wurde über den Weg eine Markierung nicht sichtig in einen Bereich
mit halbhohem Bewuchs und vielen Büschen geworfen, welches
dann very stylish von einem Harald in Überschallgeschwindigkeit
unter großem Körpereinsatz noch cirka 20 Meter nicht
sichtig weiter geschleppt wurde. Die Lösungsansätze reichten
von Punktlandung bis "schwärm aus", wobei letzteres
- ebenfalls very stylish mit Überschallgeschwindigkeit ausgeführt-
einen überaus beeindruckenden Geländeverbrauch mit sich
brachte... |

Die Klasse "Nach oben offen"
(Ein Bericht von Lisa &
Steve Heilmann)
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Der Sonntag begann für die sieben
"Offenen" mit anspruchsvollen Aufgaben von Harald und
Bianca:
1.
Doppelmarkierung in einer Linie,
wobei das erste Mark unmittelbar vor einen Zaun
und die zweite unmittelbar dahinter fiel. Die Reihenfolge konnte
frei gewählt werden.
2. Buschieren in dichtem Bewuchs
mit Zeitbeschränkung (2 Minuten).
3. Unbeschossenes Vollblind
über die beiden Fallstellen
der Doppelmarkierung, den Zaun und einen dahinter befindlichen
Weg tief (ca.20 m) in dichtem Bewuchs.
4. Einweisen mit "Ablenkung"
Dummybereich umzingelt von Haralds
stimm-gewaltigen Krähen, während das Dummy oberhalb
der Höhe des Hundekopfes in einem Baum hing.
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Das gesamte Spektrum brillianter aber auch ausbaufähiger
Hundearbeit war zu erkennen:
Arbeitete der eine Hund die Doppelmarkierungen jeweils auf den
Punkt, verweigerte sich der andere dem Zaun. Fand der eine Hund
während des Buschierens alle Dummys oder auch sowohl ein
Dummy a l s a u c h einen Hasen, schien bei dem anderen das Suchengebiet
vorher von Hobbits leergeräumt worden zu sein.
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| Der eine Hund lief trotz vorab geäußerter
Bedenken seines Menschen (O-Ton: "OH, sooo weit und auch noch
20 Meter hinter dem Weg?"
"Na vielleicht sind es
15 Meter"..."So weit ?"
"Ja, also 15 Meter
hinter dem Weg sind es schon
" ..."Oh jeh, ich hab
immer nur bis kurz hinter den Weg geübt ...") die Linie
zum Blind wie an einer Schnur gezogen ("Vooooooooooooooooooooooran").
Bei dem anderen erwies sich die Kommentatorenleistung des Menschen
- für die hinreichend Zeit blieb - als sehr unterhaltsam: "Ich
könnte ihn umbringen "
. "Ich bringe
ihn um"
.."Jetzt kommt er in die Wurst"
...
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Die Klasse "Veteranen vor"
(Ein Bericht von Lisa &
Steve Heilmann)
| Den Abschluss der Trophy bildeten die
Aufgaben für die sieben pensionierten Veteranen. Auch hier
waren vier Aufgaben aus den Problemfeldern Markieren, Einweisen,
Suche und Cleverness zu lösen. Diese TeilnehmerInnen hatten
als einzige einen Sponsorenvertrag und waren zur Kompensation etwaiger
Altersgebrechen bestens ausgestattet worden: Birgit hatte für
jeden Teilnehmer individuelle Warnwesten mit Startnummer, Name des
Hundeführers, Name des Hundes und Charaktereigenschaften des
Hundes fertigen lassen. Toll !!! |

| Beginn machte die Suche und diese war
wahrhaft spektakulär. Bereits hier zeigte sich die Tendenzen
selektiver Wahrnehmung (sog. Rosinentheorie) auf Seiten des Hundes
und des Hundeführers ("Wieso, sie ist doch noch im Bereich
."). Teilweise war aber auch eine bemerkenswerte altersbedingte
Verschiebung der Prioritätensetzung zu beobachten (Gras fressen
ist besser als Dummies suchen). Naturschutzrechtlich bedenklich
war insoweit freilich das gewaltsame Entfernen des in Versuchung
führenden Grasbüschels durch die Organisatoren ("Wir
machen den Weg frei
"). Schön zu beobachten war
hingegen die sanfte "Anschubhilfe", mit welcher der Hund
sodann zur Suche überredet werden konnte. Das war Teamgeist! |

Bei der Doppelmarkierung zeigten die "Alten"
ihre Qualitäten, wenngleich sie sich partiell ins vormalige
Gebiet der kleinen Suche ziehen ließen ("Das ist aber
nicht das Fallgebiet
". "Das macht doch nix, sie
hat doch Spass. Sieht man doch
").
Das Einweisen lösten die "Alten" in der Regel ("Nein,
nein, das andere Links
") souverän, um sich dann
dem Höhepunkt des Tages zu stellen, nämlich der Cleverness-Aufgabe.
Es sollte auf die vor der Jagdhütte befindlichen Bank vollblind
eingewiesen werden, auf welcher ein Dummy lag. Unmittelbar vor dem
Dummy war jedoch eine Wurst platziert. |
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Hier zeigten sich verschiedene Verhaltensweisen
1. Wurst fressen, Dummy ignorieren und nach weiterer Wurst suchen
oder
2. Wurst fressen und dann Dummy bringen oder
3. Wurst ignorieren und Dummy bringen (sic!).
Unzweifelhaft konnte - jedenfalls in dieser Klasse - keine gute
Bewertung der Cleverness-Aufgabe erhalten, wer sich für die
3. Alternative entschied. Oder habe ich da etwas falsch verstanden
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Fazit
| Trotzdem die Presse sowohl durch die Organisatoren
(Nein, es war kein "Einsagen") als auch durch großes
persönliches körperliches Leid (freilich ohne zu jammern)
an der sachgerechten Wahrnehmung ihrer Aufgaben gehindert wurde,
kann vermeldet werden, dass in einer würdigen Siegerehrung
Lisa mit Carra (vor Jörg mit Linn und Edith mit Craignish)
die diesjährige Gunsights-Trophy gewonnen hat. |

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Der Preis "Die Aufwachhilfe für
den engagierten Hundeführer"(ein Wecker in Form eines
dezent riesigen Plastikjägers mit Jagdhorn-Wecksignal) ging
an Claudia mit Garvin und der Preis "Wenn's mal wieder länger
dauert" (ein sehr bequemer Klapphocker) an Rolf mit Mocca.
Was für ein superschönes Wochenende!! Vielen Dank!!
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