Training mit Linda Partridge ("Braidenvale")
& Derrick Capel ("Flashmount")
vom 07.- 09. März 2008
Freitag, 07. März

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Tag 1 oder was die S-Klasse schon alles
kann ...
Bei schönstem Wetter startete die
S-Klasse (Skeet, Summer & Socks) am Freitagmorgen zu einer
ersten Überprüfung ihres Ausbildungsstandes unter den
wachsamen Augen von Linda.
Nach kurzen Übungen zu Heelwork (Kreis und Acht) gingen wir
von der Wiese in den Wald, wo wir einfache Markierungen und einige
Einweiseübungen (rechts/links) in Kombination mit dem Stopp-Pfiff
aufbauten. Für uns alle drei war es das erste Mal, dass wir
unsere "Zwerge" voran geschickt und im Laufen gestoppt
haben - also eine echte Herausforderung! Nichtsdestotrotz haben
sich die Youngsters dabei wacker geschlagen.
Den Nachmittag haben wir dann zur
Auflockerung mit einem kurzen Marking in den Wald begonnen. Im
Mittelpunkt der Traningssequenz stand aber der Aufbau eines Mehrfachmemories
entlang einer Rückegasse im Wald .
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Jedes Team musste sich einzeln am Anfang
aufstellen, während Linda die Gasse entlangging und in Abständen
von ca. 5m insgesamt drei Dummies hintereinander auslegte. Nacheinander
musste jeder alle drei Memories arbeiten.
Wichtig war für Linda das schnelle
und freudige Zurückkommen der Hunde. Für den Fall, dass
der Hund nicht schnell genug kam, sollte man mit dem Rücken
zum Hund weglaufen. Dies wäre besser, als mit dem Gesicht
zum Hund rückwärts zu gehen.
Matthias
Knechtel & Socks
("Braidenvale Curragh")
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Training mit Linda - B's & Friends
Freitag Vormittag
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Wir bildeten eine Line mit den insgesamt
sechs Hunden und Hundeführern. Zunächst verschaffte
sich Linda einen Überblick über den Leistungsstand der
Hunde und ließ diese eine vor der Line fallende Einzelmarkierung
arbeiten. Die Entfernung war relativ kurz (ca. 50m), doch war
das Gelände sehr schwierig: Von Dornenranken durchzogenes
bildeten den Untergrund, teilweise ca. 2m hoher Bewuchs hinderte
die freie Sicht auf Flugbahn und Fallstelle. Im Anschluss sollte
dann im Rahmen eines Walk-Up`s eine Mark und ein Blind gearbeitet
werden. Das Mark fiel in "dieselbe Gegend" wie die Einzelmarkierung
und sollte als Memory gearbeitet werden. Das (beschossene) Blind
wurde zuvor von einem anderen Team links auf der Höhe der
Line gearbeitet. Die Schwierigkeit lag auch hier weniger in der
Entfernung (ca. 60m), sondern in den Geländewechseln (Weg/
Untergrund) sowie daran, dass die Line vorrückte und damit
auch die Blindstellen sich "weiterbewegten".
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Nach einer kurzen Pause wurden Zweierteams
gebildet. Die zu lösende Aufgabe bestand nun darin, ein diagonales
(beschossenes) Blind schräg über einen Weg hinweg zu
arbeiten (ca. 60m). Der andere Hund sollte ein ebenfalls beschossenes
Blind in einem Winkel von ca. 60 Grad arbeiten. Dieses war in
einer Entfernung von ca. 70 m ausgelegt. Die Schwierigkeit des
letztgenannten Blinds ergab sich vor allem aus der Geländebeschaffenheit,
denn nach ca. 50 m mussten die Hunde einen ca. 6m breiten Waldgürtel
mit dichtem Bewuchs durchqueren. Darüberhinaus mussten sie
hier auch die alten Fallstellen der zuvor aus dem Walk-Up heraus
gearbeiteten Blinds, welche vor dem Waldgürtel lagen ignorieren
und überlaufen.
Nach einer weiteren Pause stellte Linda uns die letzte Aufgabe
des vormittags: Auf einer Freifläche stehend befand sich
in ca. 160m der Rand des Waldes. In diesem sollte zuerst ein unbeschossenes
Blind gearbeitet werden. Zuvor war links im Winkel von ca. 45
Grad in einer Entfernung von ca. 60 m im Wald eine Markierung
gefallen. Markierung und Werfer waren hier schlecht zu sehen.
Zudem war der Wald im Bereich der Fallstelle geprägt von
dichtem und dornigem Bewuchs.
Insgesamt ist es Linda gelungen, in einer sehr freundlichen und
lockeren Atmosphäre nicht nur interessante Aufgaben zu stellen,
sondern auch hilfreiche und konstruktive Hinweise zu geben, die
nach meinem Eindruck allen Beteiligten sehr weitergeholfen haben.
Steve Heilmann & Lucy ("Come
Fast GoGo-Girl")
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Freitag Nachmittag
| Das erste Übungsgebiet
war ein ca. 40 x 40m großes Areal an einen abschüssigen
Hang, von einem sicheren Stand aus konnte der Hund sehen, das 3
Dummy´s in das Gebiet geworfen wurden. Die Fallplätze
der Dummy´s waren für den Hund nicht zu sehen, nur Teile
der Flugbahn. Geworfen wurde vom Hund aus in das mit leichtem Dornenbewuchs
bewachsene Gebiet. Danach wurde der Hund zum Retrieve auf alle Dummys
geschickt. Nachdem alle Teilnehmer in diesem Gebiet gearbeitet hatten,
wurde von Barbara ein "Blind" beschossen in ca. 80 m Entfernung,
hangabwärts, jenseits einer Senke, von demselben Startpunkt
aus zu arbeiten wie beim ersten Aufgabenteil. Das "Blind"
lag direkt an einem Waldweg, etwas verdeckt durch zwei Bäume.
Aufgabe war nun, den Hund durch das "Suchengebiet", indem
er die ersten drei Dummys gefunden hatte, voran auf das beschossenen
Blind zu schicken. Die Linie ging schräg den Hang hinunter
mit den Tücken des dornigen Bewuchses. |
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Fehlermöglichkeiten:
Der Hund konnte an den Witterungen im
Fallgebiet der ersten Dummys kleben bleiben, anstelle der schrägen
Linie abwärts konnte der Hund durch den Hang nach oben gezogen
werden, oder den "angenehmeren" Weg zum Weg laufen.
Da der Schuß von Barbara vom Gegenhang des Weges aus erfolgte
zog es die Hunde sowieso über den Weg auf den Gegenhang.
Wenn der Hund zu tief ging, konnte er schnell in dichteren Wald
außer Sicht geraten. Gearbeitet wurde mit Rückenwind,
so dass der Hund nur hinter dem Dummy Wind bekommen konnte.
Wir wechselten dann dass Gebiet und es
wurde eine Dreifachmarkierung als Gruppenaufgabe gearbeitet. Erstes
Mark weit nach vorn (ca. 80m Luftlinie, Laufstrecke erheblich
länger) in den Gegenhang, Zweites Mark weit rechts (50 m
Luftlinie) schräg zum Hang und jenseits einer Senke, Drittes
Mark nach links neben die Dreiergruppe geworfen von hinten über
die Hunde. Gearbeitet wurde, zuerst rechts, dann Mitte, dann links.
Alle Hunde mussten von jeder Position aus arbeiten.
Nach einem weiteren Ortswechsel befand
sich die Startposition der Hunde auf einem Weg. Es fiel eine Markierung
mit Schuß auf der rechten Seite hangaufwärts, Entfernung
ca. 40m, allerdings konnte durch den steilen Hang nur ein kurzer
Teil der Flugbahn von den Hunden gesehen werden. Zuersts mussten
die Hunde an der gegenüberliegenden Seite, schräg zum
Hang, auf ein Blind in ca. 80 m Entfernung eingewiesen werden.
Die Lage des Blinds war nicht exakt bekannt, sondern es war ein
Einweisen in ein Suchengebiet. Anschließend wurde nach schräg
rechts auf das Mark geschickt.
Stefan Bürse-Hanning & Neo ("Dreamfields
Aidan")
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Training mit Derek - C's & Friends
Freitag
Vormittag
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Gespannt waren wir allesamt auf unser
Trainingswochenende mit den Engländern und voller Vorfreude
trafen wir uns beim ausgemachten Treffpunkt. Die Mentes - unsere
freundlichen Revierspender, und Linda und Derrick - die Engländer
waren schon ins Revier vorausgefahren.
Zum Empfang bullerte im Ofen der Jagdhütte ein freundliches
Feuerchen und Linda und Derrick hatten schon das Gelände
inspiziert um gleich richtig loszulegen.
Linda zog auch gleich los um sich um
die S-Klasse zu kümmern, Skeet ,Socks und Summer.
Unsere Gruppe, die C`s mitsamt den adoptierten
Wölfschen Flats, aber leider noch ohne unsere Schnäpperleführerin,
tigerten gespannt hinter Derek her.
Derrick wollte sich erst mal ein Bild
von den Hunden machen, und so ließ er erst mal einzeln jeden
Hund ein mark außer Sicht arbeiten. Auf die gleiche Stelle
gabs dann ein Voran.
Scheinbar war er so beeindruckt, dass er gleich die Gangart verschärfte
und an anderer Stelle "echte"blinds auslegte.
Das wär nicht weiter schlimm gewesen, jedoch sollte man auf
die alte Stelle voran schicken, stoppen, und dann nach rechts
auf die "Vollblinden" einweisen.
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Bei der Erklärung der Aufgabe wurden
schon einige blass um die Nase. Man hörte Sätze wie:
Das kann meiner gar nicht! Wir haben noch nie echte blinds gearbeitet!
Wenn das man gut geht!
Und während wir noch überlegten
wie diese Aufgabe zu meistern sei, fuhr endlich Karin mit ihrem
Schnäpperle vor.
Da hatten wir endlich jemanden der uns die Angst vor dieser Aufgabe
nehmen konnte! Das Schnäpperle muss vorturnen.
Kommentar Karin: "Na guud! Aber
i wois ned obs geeehd. Die isch ja durch die Welba voll auf Entzug!"
Nun gut, s`Schnäpperle, obwohl noch
ziemlich vollbusig, lief jedenfalls wie geschmiert! Genau wie
die anderen C`s!
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Weil alles soo reibungslos funktionierte,
baute Derrick mit uns eine längere Voranstrecke auf, es wurde
dabei auch über Altfallstellen geschickt und als Krönung
des Ganzen sollten wir dann noch nach rechts einweisen auf ein
blind. dieses wurde vom freundlichsten aller Helfer - Harald ausgelegt.
Die Hunde fanden Harald z.T. allerdings weniger freundlich, dafür
um so gruseliger - doch letztendlich hats bei allen geklappt.
Wir marschierten also hochzufrieden ab Richtung Hütte, wo
schon ein typisches Gunsights -Event -Buffet auf uns wartete.
Edith Vetter & Craiggie ("Gunsight's
Craignish")
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Freitag Nachmittag
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Nach einem köstlichen Picknick bei strahlendem Sonnenschein
und frühlingshaften Temperaturen ging es frisch gestärkt
zum zweiten Trainingsteil des Tages.
Wenn man Dummies sichtig auslegt, neigen laut Derrick manche
Hunde dazu, immer genau den Weg zu nehmen, den man vorher beim
Auslegen gelaufen ist.
Um diesem entgegen zu wirken, wurde folgende Übung gemacht:
Hund und HF liefen auf einer Wiese geradeaus frei bei Fuß
ca. 40 Meter und der HF legte Dummy 1 aus; dann 90 Grad Wendung
nach links, es wurde ca. 40 Meter weiter gelaufen und Dummy 2
ausgelegt; dann wieder 90 Grad Wendung nach links und ca. 40 Meter
weitergelaufen. Der Hund wurde diagonal auf Dummy 1 voran geschickt.
Dann wurde an dieser Stelle Dummy 3 ausgelegt und 90 Grad nach
links wieder ca. 40 Meter (man ist insgesamt ein Quadrat gelaufen
und wieder am Ausgangspunkt angekommen). Dann diagonal auf Dummy
2 voran schicken, dann 180 Grad auf Dummy 3.
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Die letzten beiden Übungen dienten dazu, das Suchenkommando
zu trainieren. Derrick nannte sie "working with reverse psychology":
HF und Hund standen im Wald etwa 10 Meter vor einem ca. 15 mal
15 Meter großen Bereich mit wadenhohen kleinen Fichtenschösslingen.
Derek stand am Rand und warf für den Hund sichtig 5 Tennisbälle
in diesen Bereich.
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Der HF schickte nun den Hund in den Bereich
und da dieser das Einwerfen der Bälle gesehen hatte, begann
er sofort, eigenständig in diesem Bereich zu suchen. Dieses
Suchen wurde nun mit permanentem Suchenpfiff (oder verbalem Kommando)
unterstützt und der Hund wurde eng in diesem kleinen Gebiet
gehalten. Nachdem alle 5 Bälle vom Hund gefunden worden waren,
wurde der Hund noch einmal in das (nun leere) Suchengebiet geschickt
und mit dem Suchenkommando permanent aufgefordert, erneut zu suchen.
Nach einer Weile wurde dann für den Hund nichtsichtig noch
ein Ball eingeworfen und der Hund kam zum Erfolg.
Die nächste Aufgabe fand ebenfalls im Wald mit niedriger
Deckung statt, allerdings an einer anderen Stelle. Nun funktionierte
die Übung andersherum. Der Hund wurde ca. 15 Meter entfernt
angesetzt und in das Suchengebiet hineingeschickt, obwohl keine
Tennisbälle ausgelegt waren. War der Hund im Bereich angekommen,
wurde er mit dem Suchenpfiff ununterbrochen zum Suchen aufgefordert.
Das ca. 20 mal 20 Meter große Gebiet sollte der Hund nicht
verlassen. Nach einer Weile (in etwa, wenn der Hund motiviert
gesucht hatte, kurz zögerte und dann noch einmal weitersuchte)
wurde in einem unbeobachteten Moment ein Ball eingeworfen und
der Hund kam zum Erfolg.
So ging ein supertoller Trainingstag zu Ende: während am
Vormittag in gut aufeinander aufgebauten Übungen die Lenkfähigkeit
und der Gehorsam des Hundes trainiert wurde, förderten wir
am Nachmittag die Eigenständigkeit und den Finderwillen unserer
Hunde. Dabei profitierten wir von Derricks feiner Beobachtungsgabe
und großer Erfahrung, mit der er jeden Hundeführer
ganz individuell unterstützte.
Lisa Heilmann & Carra ("Gunsight's
Carra")
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Samstag, 08. März
Training mit Derek - B's & Friends
Samstag Vormittag
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Ziel der Trainingseinheit:
Einweisen
ins Suchengebiet (SG)
dort:
eine "kleine Suche" (kl. S.)
mit
dem Unterziel: Längeres Halten im SG
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Gelände:
Mitten im Grünland mit leichtem Längs- und Querhang eine
Doline (Durchmesser 8m , Tiefe 3m, Bewuchs Himbeere und Altgras).
Im Abstand von 15 m längs dazu verläuft eine Karstwanne
(Länge 50 m, Breite 8 m, Tiefe 3-5m, baumbestanden). Beide
Senken können vom Hundeführer nicht eingesehen werden. |

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Aufbau des
Trainings:
- Arbeiten einer Markierung - je nach
Einschätzung des Hundes auf eine Distanz zwischen 50 und
80 m - in die Doline.
- Arbeit eines Blinds in der Doline
von gleichem Ansatzpunkt aus.
- Kl. S. auf ein nicht vorhandenes Blind
in dieser Doline.
Nach einer zu steigernden Zeit wurde durch Derek ein Tennisball
oder Welpen-Dummy für den Hund unbemerkt eingeworfen.
Während aller 3 Stufen sollte die Arbeit des Hundes mit
einem Suchbefehl ("lost", "there", "such"
oder Ahnliches) begleitet werden.
- Kl. S. im vorderen Ende der o.g. Karstwanne
Der Hund zur wurde zur Doline geschickt, kurz davor abgepfiffen
und in die Karstwanne eingewiesen, , wo der Hund zu halten war.
Einwurf eines Dummies wie bei Stufe 3.)
- Schicken zur Kl. S. auf ein Blind
am Ende der Karstwanne (Distanz 120m) und Halten des Hundes
dort. Das Einweisen war durch den 15 m breiten Korridor zwischen
den gearbeiteten "Fallstellen" der Stufen 3.) und
4.) zu leisten
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Mit dem
Übungsaufbau soll ein Beispiel gegeben werden für:
Einübung
der kleinen Suche in abgegrenztem Gelände
Umschalten
von Einweisen auf selbstständige Kl.S.
Förderung
der Ausdauer bei der selbstständigen Kl.S.
Erforderlich ist als Einwerfer ein Beobachter, der die Frustrations-Toleranz
des Hundes einschätzen kann.
J. Mt &
Linn ("Gunsight's Brown Linnet")
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Samstag Nachmittag
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Nachdem wir uns von dem nebeligen
und doch recht kalten Vormittag in der warmen Hütte (DANKE!!!
an Jörg Mente!) aufwärmen und unseren Hunger stillen konnten
(DANKE!! an alle, die für unser Leibliches Wohl gesorgt haben!),
machten wir uns ein paar Minuten nach Derrick und Linda wieder auf
den Weg nach draußen. Derrick und Linda hatten es nämlich
nicht ausgehalten, so lange zu pausieren und nahmen ihren Job als
unbezahlte Trainer ausgesprochen ernst (wir sollten mehr "Nicht-Trainer"
zum Training einladen, wenn diese sich dann sooo viel Mühe
und sooo viel Wissen auf sooo freundliche Art weitergeben!! - DANKE!!
an Anja, die aus diesem Zwinger Skeetibee holte und uns allen damit
so viel Freude macht ,-)).
Jedenfalls waren die beiden schon einmal losgestiefelt, um den Zaun
aufzubauen. Nun, Zaun, dachte ich, ist besser als Wasser! (für
mich und Cleo jedenfalls). |
| Also Derrick und Linda gesucht,
die schon mitten im Wald auf uns warteten. Damit die Hunde nicht
sahen, dass es auch außenherum geht, kletterten wir alle samt
Hunden über umgestürzte Bäume und stapften durch's
Dickicht, um dann auf der anderen Seite des Zauns zu stehen. Derrick
erklärte kurz die Aufgabe (natürlich für jeden ein
blind jenseits des Zauns ganz schön weit weg - Stevie, wo war
Dein Entfernungsmesser???) und als Ablenkung eine Markierung von
Thomas mitten im Wald, jenseits der umgestürzten Bäume.
Wir schauten zu, während die Hund etwas abseits warteten. Für
die "Zaunanfänger" gab es stattdessen ein paar Markings
gleich hinter dem Zaun, so dass alle das Hindernis gut bewältigten.
Derrick meint übrigens, dass ein "over" oder ähnliches
es dem Hund erleichtert, ein Hindernis zu überwinden, besonders,
wenn es weiter entfernt auftaucht. Das konnten wir dann auch gleich
üben, als wir nämlich etwas später die Hunde nun
den Weg entlang über den Zaun schicken sollten, der nicht nur
weiter entfernt vom Ansatzpunkt war, sondern auch etwas schräg
zum Weg stand, was die Hunde ziemlich irritierte. Insbesondere,
wenn sie das Hindernis ziemlich weit links übersprangen und
sich die Perspektive nunmehr in Richtung vorheriges blind öffnete!
Da war doch das Kommando "voran" gleich mit einer Kurve
verbunden! |
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Nach einiger Zeit kamen die gar nicht
mehr so kleinen "Kleinen" und vertrieben uns von unseren
Zaunaufgaben (unsere Hunde waren inzwischen eh schon ganz schön
müde von der Springerei, glaube ich). Wir verlagerten daher
unseren Standpunkt zurück auf die Wiese und schickten blind
voran und dann auf die auf dem Rückweg mit Schuss geworfene
Markierung. Es ist doch erstaunlich, wie die Hunde selbst dann
noch markieren, wenn man Stein und Bein schwört, sie hätten
gar nicht hingeguckt! Cleo bekam als Markierung den Tennisball
und das fand sie besonders großartig!
Wer jetzt glaubt, wir waren fertig -
weit gefehlt! Zurück in den Wald und eine Line gebildet!
Und dann durch Dornen und Zeugs schön gerade vorgerückt
von Thomas und Mathias vorne als Werfer begleitet und Derrick
hinter uns, der gelegentlich ein fröhliches "behind!"
erklingen ließ und uns ganz schön unter Stress setzte.
Besonders Cleo und mich, die sich beim ersten "Behind"
pflichtschuldigst - aber leider als einzige! Oh je, wer war denn
nun falsch? - umdrehten, während das Dummy ausgerechnet mitten
in einem Berg Brombeeren versank! Ich befürchtete schon das
Schlimmste, aber beim Schicken achtete Derrick netterweise darauf,
dass jeder Hund die Aufgabe auch erledigen konnte, so dass Cleo
sitzenbleiben durfte und ein anderer armer Hund sich mit den Ranken
auseinandersetzen musste (nämlich die mutige Cracker, die
das aber bravourös geleistet hat - nachdem sie erstmal wusste,
wo sie denn suchen sollte, denn sehen hat sie's ja nicht können,
verkehrtherum wie sie stand).
Mit dem Dunkelwerden hörten wir
dann auch schon auf - alle müde, aber auch sehr zufrieden.
Was für ein schöner Tag!
Sandra Eversberg & Cleo ("Cardhu
of Gilead")
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Training mit Linda - C's & Friends
Samstag vormittag
| Samstag 8.45 Uhr machte sich ein langer,
mit vielen Hunden besetzter Convoy, auf dem Weg ins Jörg M.
Ente Gelände, geplant war die Gruppenaufteilung vom Freitag
beizubehalten: die C's mit den zwei Umbra Fida Flat's ergaben wieder
die Youngster's-Group, die B's und ein paar Friends die Intermediate
till Open Group und selbstverständlich wurde wie am Tag
zuvor die S-Klasse-Group mit Skeeti-Bee, Socke und Summer gleich
in den ersten 20 Minuten durchtrainiert. Nur eines sollte sich ändern:
die Trainerwahl. |
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Heute hatten
wir den ganzen Tag Linda an unserer Seite die gleich festen Schrittes
raus ins Gelände stapfte und uns, noch ein wenig müde
vom Vortag, hinter sich herzog. Am Wassertümpel" angekommen
wurde Corina gleich mal zur Werferin gekürt und stellte sich
tapfer (ohne Stuhl!!) in 40 m Entfernung auf. Ihre Würfe fielen
quer über die Landzunge ins tiefe Gebüsch - die Flugbahn
war gut zu erkennen, die Landung des Dummys blieb ein Geheimnis.
Wir "durften" zu zweit nebeneinander stehen und die Hunde
wurden abwechselnd geschickt. Ich gebe zu 9:30h nach bereits einem
Tag Training, war weder ich geistig noch Carron körperlich
richtig in der Gruppe angekommen. So wurde diese Aufgabe für
uns eine: na ja, "well done" würde anders aussehen.
Was aber die restlichen Gruppenmitglieder wenig beeindruckte, weil
diese schienen mir alle schon wieder total konzentriert bei der
Sache zu sein. Nun gut das macht Mut zur Steigerung und so marschierte
die ganze Gruppe auch gleich weiter zu einer nächsten Aufgabe.
Brav wie immer, packten wir auch gleich unsere Stühlchen aus
und saßen spannungsgeladen Linda interessiert ansehend da
- diese eröffnete uns, dass wir nun einen Walk-up machen würden.
Also aufgestanden und die ganze Mannschaft in eine Line gestellt. |
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Von links nach rechts gehend hieß
das dann: Rolf/Creedy, Karin/Corvine, Me/Carron, Rainer/Flat1,
Edith/Craixxe, Lisa/Cara und Anke/Flat2 oder so ähnlich ;o)
Corina durfte mit ca. 14 Dummys 30m vor uns am Weg mitgehen und
"behind us" stand Matthias mit Dummy und Pistole bewaffnet.
Natürlich war das Gelände
weder schön zu gehen: Brombeerranken, Disteln, kleine Bäume
größere Bäume, noch gut einzusehen: eine gehörige
Portion Frühnebel machten die Markierungen zu echten Hörmarkierungen
und das klappte auch nur, wenn der ganze Trupp rechtzeitig stehen
blieb und nicht noch auf zwei knacksende Äste trampelte -
dann war es halt ein blind. Aber Linda wollte uns ja trainieren
und so bekam nur der Hund ein "Go" der auch die Chance
hatte irgendwie zu markieren. Linda erklärte uns einfach
alles, sie gab Tipps und Hinweise auch wenn manche (wegen dem
fehlenden Englisch) erst gar nicht fragen wollen - aber das mit
der Translation, klappt bei den C's mittlerweile einfach reibungslos.
Nach ca. 4 Stunden Walk up - so lange kam mir der Kampf in dem
Gelände vor (keiner der Hunde war eingesprungen!!) beschloss
Linda jetzt noch etwas fröhliches für die Hunde zu machen
und wir gingen auf eine großes Feld - hier konnten wir mit
einer voran-stopp-links oder rechts Übung glänzen (also
die anderen konnten, Carroni und ich benötigten dringend
eine Hirnpause...) und wer wollte durfte jetzt außerdem
noch auf ein totales blind "j-w-d-schicken". Ich war
doch erstaunt wie gut das alle Hunde wegsteckten....müde
im Kopf und hungrig schlich ich mit Carroni zurück zur Hütte
und freute mich schon auf die Nachmittagsaufgaben mit Linda, die
mir mit Ihrer freundlichen Art, Ihrer Hilfsbereitschaft und der
englischen Sichtweise des Führens wieder jede Menge Gedankenfutter
mit auf den Weg gab.
Claudia "Himmi" Himmert &
Carroni ("Gunsight's Carron")
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Samstag Nachmittag
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Erste Aufgabe:
Die Hunde wurden voran geschickt, durch ein Raff hindurch,
auf eine Hecke zu, durch die Hecke hindurch - das Dummy lag dann
ca. 10 Meter hinter der Hecke. Linda wollte, dass die Hunde gerade
durch die Hecke gehen, weder davor noch kurz danach das Suchen
anfangen, sondern gezielt geradeaus gehen. Die Aufgabe wurde nochmals
zur Festigung wiederholt.
Zweite Aufgabe:
Ein Schuss zeigte dem Hund ein Suchengebiet ca. 60 Meter links
vor ihm an. Danach folgte eine Markierung hinter einem kleinen
Laubwäldchen. Der Hund sollte zuerst ins Suchengebiet eingewiesen
werden und das Blind holen, danach war die Markierung zu holen.
Viele Hunde verschätzten sich hier mit der Entfernung.
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Dritte
Aufgabe: Der Zaun
Zuerst sollten alle Hunde mit "Hopp", "Over"
etc. direkt über den Zaun springen. Hierbei hatte Karin etwas
Angst um ihre Corvine aufgrund ihres doch noch etwas ausladenden
Gesäuges. Dann entfernten wir uns ca. 30 Meter vom Zaun, ca.
20 Meter dahinter, im Brombeerbewuchs, fiel eine Markierung. Die
Hunde sollten auf direktem Weg gerade über den Zaun die Markierung
holen. |
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Vierte Aufgabe:
Wir umgingen den Zaun großzügig. Nun sollten die Hunde
von der anderen Seite über den Zaun auf ein beschossenes
Blind geschickt werden. Vorher fiel rechts neben ihnen eine Markierung,
die aber vom Werfer aufgehoben wurde. Am Ende des Tages machten
es sich Corvine und Alwine recht einfach, denn sie entdeckten,
dass man den Zaun beim Zurückkommen auch umgehen kann.
Ein schöner Tag mit viel Lerneffekt
und Spaß!
Anke Wolf & (C)Eowyn ("Eowyn
umbra fida")
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Sonntag, 09. März
Die Sunde der Wahrheit oder auch der Mock Trial

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Letzter
Tag des dreitägigen Trainings mit Linda und Derrick. Ankunft
im Revier gegen 9.30 Uhr, eine schaurig-schöne Kulisse erwartete
uns. Durch die Wipfel der Tannen versuchte die Sonne ihre Strahlen
zur Erde zu schicken, doch so ganz schien ihr das am frühen
Morgen noch nicht zu gelingen, denn der Nebel hat sich über
das Gelände wie ein weißes Tuch gelegt, so dass ein
50 Meter entfernt geworfenes Dummy definitiv nicht zu sehen war.
Auf Wunsch der Teilnehmer sollte der
heutige Sonntag ganz einem Mock Trial gewidmet sein. Da wir ja
alle wissen, dass ein Mock Trial ein gerichtlicher Scheinprozess
ist (siehe Wikipedia), bedurfte es seitens Derrick und Linda einiger
Erklärungen, was nun die Hunde hierbei zu suchen haben -
nämlich Dummys, was sonst. Im Grunde genommen ist ein solcher
MT ein Walk-Up unter erschwerten Bedingungen, denn weder der Hund
noch der Hundeführer weiß, wo etwas geworfen wurde,
ob vor oder hinter ihm, ob bei einem beschossenen Blind auch etwas
liegt oder ob der Hund auf ein unbeschossenes Blind geschickt
werden soll und um die Verwirrung komplett zu machen, die Reihenfolge
der zu schickenden Hunde bestimmen die Richter.
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Man einigte sich darauf, dass in einer
Line mit 4 Hunden (je zwei Fortgeschrittene und zwei Anfänger)
gearbeitet wurde, der Rest lief nebenher als Austausch mit, denn
nach zwei gebrachten Dummys gingen dann die Austauschhunde im
fliegenden Wechsel in die Line. Gottseidank hat die Erklärung
aufgrund der erforderlichen Übersetzungen (englisch - deutsch
- schwäbisch) eine gewisse Zeit in Anspruch genommen, so
dass nun endlich die Sonne den Nebel verscheucht hatte und der
Mock Trial konnte unter blauem Himmel stattfinden.
Solange man außen mitlief, erschien
alles ganz einfach - aber in der Line sah es dann aber ganz anders
aus. Trotzdem hat es allen riesigen Spaß gemacht und im
Anschluss daran wurde noch ein heftiges Standtreiben durchgeführt.
Jeder Hund musste nun zwei Dummys, jedoch nicht die beim Standtreiben
geworfenen, holen.
Entfernungen von ca. 100 Meter auf der
Wiese mit einer vagen Beschreibung, wo denn das Dummy liegen könnte,
waren schon eine Herausforderung, die doch alle Hunde mehr oder
weniger schnell meisterten. Das Zweite war ein im Wald liegendes
Blind, das von einem Helfer an einem von Forstarbeitern markierten
Baum gelegt wurden. Beim Herausgehen des Helfers aus dem Wald
bemerkte er jedoch, dass alle Bäume im Wald markiert waren,
was aber kein Hindernis für unsere Hunde darstellte.
Nach den beiden Aufgaben war es dann
auch schon Zeit fürs Mittagessen. Hier entschloss man sich
dann, aufgrund der noch verfügbaren Zeit (Flugzeuge warten
ja bekanntermassen nicht auf einzelne Passagiere), nur noch mit
den "Kleinen" etwas zu machen. Bei herrlichem Wetter
nahm das dreitägige Training am Sonntag Nachmittag seinen
Ausklang und dank Linda und Derrick haben wir viel gelernt, unsere
Hunde ebenfalls, dank Jörg konnten wir wieder das gigantische
Areal rund um den Ochsenberg incl. der Hütte benutzen und
ohne Anjas und Haralds Organisation hätte es dieses Training
überhaupt nicht gegeben.
Rainer, Alwine & seine Kamera :-)))
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