News & Results Special Events Trainingstage mit dem C-Wurf in England
 

Der England Factor

Die beteiligten Personen

Die Ereignisse

Unsere Anreise - Samstag, 19.05.07

Zurück zum "Ur-Sprung"

- oder die Gunsight's C-Family zu Gast bei Sue & Graham

"Monatelange Planungen über drei Länder hinweg - mit zahlreichen Mails in deutsch,schwäbisch und englisch zum Einstimmen für Jedermann ... äh, was mag das schon wieder heissen? Langenscheidt hilft auch nicht wirklich weiter v.a. bei schwäbischen Detailfragen ... nun ja, vielleicht lässt sich wenigstens der Sinn erahnen - gingen voraus bis endlich alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt waren und es am 19. Mai 2007 in Richtung "Insel" losging - frei nach dem Motto: "Britannien, wir kommen!"

An verschiedenen Treffpunkten fand sich die C-Gang langsam zu immer grösseren Fahrgemeinschaften zusammen, um sich vollgepackt und gut gelaunt den zu erwartenden"Challenges" in good old England zu stellen. Vor der Überfahrt gönnten wir unseren Hunden noch einen kleinen Strandspaziergang in Calais und so konnte zumindest mein Schnäpperle erste Bekanntschaft mit dem Meer schliessen.

Nach dem Ein-Checken am Fährterminal "schluckte" uns die Fähre der Sea-France und spuckte uns nach 1 1/2 Stunden Überfahrt in Dover wieder aus. Nach ein paar kleineren Kommunikationsschwierigkeiten den Treffpunkt betreffend und daraus resultierenden waghalsigen Wendemanövern, fanden sich letztlich alle von Pioniergeist und Tatendrang strotzenden "Expeditionsteilnehmer" doch noch zusammen.


Linksverkehr, haufenweise "Roundabouts", nicht ausnahmslos gut gelaunte Navigations-Ladies und das Konvoifahren bildeten die ersten Hürden auf englischem Boden, die es zu überwinden galt. Das Hundeführer in der Regel ja eher Individualisten sind, wirkte sich in punkto momentan erwünschtes "Herdenverhalten" sprich Konvoifahren nicht immer positiv aus. Doch trotz aller Widrigkeiten fanden sich alle nach einer zweistündigen Landpartie vorbei an Kreidefelsformationen, riesigen Rhododendronbüschen, Wiesen, Hecken und romantischen Backsteinhäuschen Marke Beatrix Potter den Ziel nahe und Anja lotste "ihre C's" schliesslich bis zu den "Caburn Cottages" in Lewes (East Sussex). Nach langer Reise endlich an unserem Stüzpunkt angelangt, wurden wir von Rosemary herzlich willkommen geheissen, bevor Hunde und Zweibeiner ihre jeweiligen Cottages bezogen.

Ein Spaziergang hinter den Farmgebäuden liess unsere Hunde die lange Fahrt schnell vergessen, denn es wimmelte dort nur so vor Kaninchen, Schafen und Lämmern und so mancher Hundekopf verschwand erst einmal in wohlriechenden Kaninchenbauten ... hmmm, wonderful ... nice to meet you ... was für eine Insel ... stand in leuchtenden Hundeaugen geschrieben!

Doch Anja's sorgenvolles Stirnrunzeln und der Blick auf die Uhr beendete die Idylle dieses ersten Erkundungsganges rasch, denn schon erwarteten uns Graham und Sue zwecks unseres ersten Pub-Besuches! Also hiess es wieder ab ins Auto, Konvoi-Versuch - die Zweite (und dieses Mal mit Graham als Anführer unter verschärften Bedingungen), wieder haufenweise Roundabouts bis wir vor dem "Cricketers Arms" ankamen - natürlich very british in gediegenem Fachwerk mit niedrigen Räumen und kleinen Butzenfenstern! Nach einem kleinen Aperitif an der Bar, standen zwar immer noch Durst, Hunger und das Speisekartenstudium im Vordergrund, aber so langsam fielen die Strapazen der Reise von allen ab und als endlich Entspannung und Gemütlichkeit einkehrten, folgte noch eine kleine Überraschung für Graham & Anja: das ultimative "Gunsight's C-Book of the Year 06/07" (ein Unikat in streng limitierter Auflage und längst vergriffen). Mit dem gemütlichen Ausklang unseres Anreisetages nahm unser England-Abenteuer seinen Lauf und das zukünftige "Book of the year 07/08 - die C's in Great Britain" seine ersten Formen an."

Yours sincerely KC (Karin Schock mit Gunsight's Cray "Corvin")

Tag 2 - Sonntag, 20.05.07

Das erste "One-Year-later-Training"

"Wir, Edith, Claudia, Sandra und ich belegten das grösste der insgesamt vier Cottages, das "April House". Der Sonntagmorgen verlief sehr fröhlich, auch noch nachdem ich entsetzt festgestellt hatte, dass ich das für die Espresso-Maschine unentbehrliche "Filter-Halte-Teil" zu Hause vergessen hatte. So gab es an diesem Morgen eben "gedrückten" Espresso mit liebevoll geschäumter Milch.

Wir waren um 10am mit Graham zum ersten "One-Year-later-Training" verabredet und er fuhr pünktlich - wie Engländer nun mal sind - eine Viertelstunde früher vor. Eben im geradezu versteckten Gelände angekommen, lauschten wir einem nicht allzu häufigen, aber nicht sehr beruhigend klingenden "pfffffffff". Als Quelle des Geräusches erwies sich der rechte Hinterreifen unseres Reviergebers, der wohl partout seine Luft nicht mehr bei sich behalten wollte und so ergab sich für uns zunächst die Gelegenheit einen original englischen "No-Problem-Five-Minutes"- Radwechsel bei einem mittelgroßem Jeep zu beobachten.

Nachdem sich die Aufregung wieder etwas gelegt hatte, nahmen wir die ersten Hunde, unsere "Buben" Craignish, Carron & Clark, aus dem Auto und begannen mit einer reichlich lustlos anmutenden "Heelwork-Performance". Dabei konnte ich mich doch noch genau an Graham's Worte zu dem Thema vom letzten Jahr erinnern und hatte auch fleißig geübt ... aber es gibt Situationen, da kannst du einfach nicht glänzen ... und wenn ich es noch so gerne vorgeführt hätte, ich war viel zu aufgeregt & nervös & Carron passte sich meinem Zustand nahtlos an. Trotzdem freute ich mich darüber, dass Craiggie und Clark ihre Sache besser machten.

Graham erläuterte uns nochmals seine Meinung in Sachen "Heelwork" und damit hatte ich endgültig mein "déjà vu"-Erlebnis. Anschliessend durften die Mädels und unser "Quoten-Flat" ihre Hausaufgaben vorführen, aber ich konnte ehrlich gesagt auch hier nirgends die erwartete Begeisterung an dieser Übungseinheit entdecken, was sich aber in den nächsten Tagen noch gehörig ändern sollte.

Zu erwähnen sei an dieser Stelle auch, dass ja nicht nur der "Gunsight's C-Wurf" vor Ort war, sondern auch einige "Special Friends".


Zu diesen gehörten Corina und Rainer vom Fototeam, Sandra mit "Cleo" (immerhin ein "C" im Namen), Steve mit Lucy (auch ein "C" im Namen) und Anke mit ihrem grossen und kleinen Flat, die ich auch nach einer Woche intensivsten Hinsehens noch immer nicht voneinander unterscheiden konnte!

Anschliessend präsentierte Graham uns stolz seine "Bumper Boys". Tolle Dinger diese "Bumpers" ... fliegen total hoch und auch weit ... wenn - ja wenn - sie denn fliegen! Schade nur, dass die "Bumpers" ihren Dienst bereits ab diesem Zeitpunkt und täglich uns aufs Neue zu verweigern pflegten.
Graham marschierte also mit der gesamten "Bumper-Boy"-Ausrüstung in ca. 50m Entfernung, um sie dort zu positionieren. Geplant war nun, dass jeder von uns zunächst ein "single mark" arbeiten sollte.


Tatsächlich aber war es so, dass ab dem dritten Mark unsere Helferin Sue auf der Wiese stand und Markierungen warf, da die "Bumper Boys" einfach nicht mehr "bumpern" wollten.

Ab diesem Zeitpunkt fühlten wir uns wieder auf sicherem Boden, denn ein "single mark" auf einer riesigen, platten Wiese mit einem richtigen Werfer sollte doch zu bewältigen sein!

Danach bildeten wir eine kleine Line, in der der Reihe nach jeder Hund eine Markierung arbeiten durfte. Anschliessend drehten wir uns, um kurzerhand das Gelände, das hinter uns lag, zu nutzen. Dieses Mal fiel das Dummy auf eine platte Wiese hinter einem grossen Schilfgraben inklusive Matschwasser. Die Fallstelle war dabei für die Hunde nicht sichtbar.


Die Schwierigkeiten lagen im Annehmen des Geländes, im Halten der Linie und im direkten Zurückkommen.Hier brillierten die C's und lösten die Aufgabe wirklich gut.

Zuletzt arbeiteten dann die "Friend's" mit ihren älteren Hunden und diese erledigten die ihnen gestellten Aufgaben erwartungsgemäss vorzüglich.

Mit diesem ersten Eindruck fuhren wir zurück zu unseren Cottages, hingen unseren Gedanken nach und vor allem der Frage, wie sich unser Abend wohl gestalten würde - schliesslich waren die "C's & Friend's" zum Dinner zu Graham & Sue nach Hause eingeladen worden.


Am Wharf Cottage angekommen, folgte zunächst eine kleine Einführung in Sachen Zaun, bevor wir uns - ohne jegliche Scheu - Graham's gute Stube platzmässig unter den Nagel rissen, was angesichts der Grösse des Cottages auch nicht weiter schwer war.
Nach einem vorzüglichen Dinner am Spätabend, erlebten wir noch eine grosse Überraschung:
unser "bestes Züchterlein von allen", welches sich an jenem Sonntag unter fadenscheinigen Begründungen von uns abgesetzt und uns alleine in der Wildnis Graham überlassen hatte, stiess mit einem kleinen gelben "Etwas" auf dem Arm wieder zu uns! Erst als wir unser "bestes Züchterlein von allen" in allen Details regelrecht zu "Klein-Skeet" ausgequetscht hatten, traten wir schliesslich die Heimreise zu unseren Cottages an. Als an diesem Tag endlich in dem Cottages das Licht ausging - es erinnerte mich schon ein wenig an die Waltons:
"Gute Nacht Mama! Gute Nacht Daddy! Gute Nacht John-Boy! Gute Nacht Mary Ellen! Gute Nacht alle miteinander ..."
- fielen alle in einen tiefen und zufriedenen Schlaf. Und das war auch gut so, weil der nächste Tag und
die nächsten Herausforderungen schon auf uns warteten ..."

Himmi mit El Gomez & Gunsight's Carron

Tag 3 - Montag, 21.05.07

Was wäre ein Englandaufenthalt ohne Regen?

"... ein Wunschgedanke, ein Wunder ... und weil das Leben eben kein Wunschkonzert ist und wir auch nicht wirklich an Wunder glauben, hatte es also am Montagmorgen tatsächlich geregnet.

Da es aber - wie es ja immer so schön heisst - für Hundeleute kein schlechtes Wetter gibt, fuhren wir wie geplant wieder zu Graham und begannen dort auch gleich wieder mit dem Training!

Die Sprungübungen vor und nach den Wasserretrieves wurden weiter gefestigt und aus verschiedenen Distanzen und Winkeln wiederholt. Kaum zu glauben, auf welche Ideen unsere C's kamen, um diesen Zaun auf ihre persönliche Art und Weise zu überwinden! Die Höhe war dabei sicherlich nicht das Problem, trotzdem reichte ihr Einfallsreichtum vom Umlaufen bis hin zum Untergraben des ungefähr einen Meter hohen, mit einem Abschlussbrett gut sichtbar gemachten Drahtzaunes. Am Ende akzeptierten aber doch alle, dass die Hürde fortan mit einem Sprung überwunden werden sollte!


Die anschliessende Pause für die mittlerweile doch etwas müden C's liessen wir nicht ungenutzt verstreichen - hatten doch fast alle Englandpilger ihre Oldies mit! Für sie hatte Graham einen tollen Walk up in einer Wiese mit sehr hohem Bewuchs geplant. Grundsätzlich waren Gummistiefel eine gute Wahl, doch was nützte es trockene Füße zu haben, wenn das Gras teilweise hüfthoch war!

Es wurden eine Menge Blinds gearbeitet und auch Himmi's Markierungen mit und ohne Schuss waren einfach nur genial! Ihr "flying rabbit" führte nicht nur bei den Hunden, sondern auch bei Graham zu einiger Verwirrung - bis dato hatte er wohl noch nie einen fliegendes Kaninchen gesehen ... Aber man lernt ja bekanntlich nie aus.

Der Walk up war kaum zu Ende, da kam ein Satz von Graham, der mich doch stark an den Asterixfim "Asterix bei den Briten" erinnerte: "Oh, it's tea-time".

OK, also rasch zurück zu den Autos, die Oldies versorgt, die Kleidung zurechtgerückt, so gut es ging sauber gemacht und ab zu Graham in die gute Stube. Wieder einmal mehr wurde sein Wohnzimmer komplett von uns vereinnahmt. Graham versorgte uns mit gutem englischen Tee und unsere mitgebrachten Snacks wurden herumgereicht und in Windeseile verspeist.
Anschliessend liess es Graham sich nicht nehmen uns auf eine kleine Zeitreise durch seine Fotoalben mitzunehmen.

Nachdem der Regen endlich nachgelassen hatte und die Sonne wieder zum Vorschein kam, ging es wieder raus ins Gelände. Dieses Mal standen für die C's verschiedene Memories im hohen Bewuchs auf dem Programm. Besonders spannend war es dabei die verschiedenen Suchtechniken der Hunde zu beobachten. Es ist wirklich höchst interessant zu sehen, wie sich die Hunde eines Wurfes entwickeln und ihren eigenen Stil finden!


Bevor wir zurück in unsere Cottages düsten, machten wir noch einen kurzen Stopp im Supermarkt ... sieben Stunden Training verlangen schliesslich nach reichlicher Nahrungszufuhr!

Im Cottage angekommen, schwärmten alle Englandpilger aus, um alle möglichen Köstlichkeiten zuzubereiten - schließlich planten wir für abends eine "Mitbring-Party" im "apirl house" und was soll ich sagen ....... es gab so viele Leckereien, dass ich mir nicht nur ernsthaft Sorgen um die Stabilität unserer Tische machte, sondern auch um unsere schlanke Linie! Die war jedoch bei Paella, Thunfisch-Spaghetti, Tomaten-Mozzarella-Salat, verschiedene kleine Sandwiches und vielem mehr schnell vergessen und mit ein paar Gläsern Wein endete ein wunderschöner Trainingstag ...."

Claudia Peska mit Gunsight's Clash & Ragweeds Cheat

Tag 4 - Dienstag, 22.05.07

Wie man an einem Tag drei Dummies verliert, ohne sie auf Bäume zu werfen?

"Nun das ist recht einfach, wenn man in England zu Haus- und Grundbesitzern fährt, auf deren Gelände man leicht zwei bis drei Workingtests gleichzeitig organisieren könnte…

Aber lieber von Anfang an:
Der Tag begann völlig harmlos, alle gaben die (ungefähre) Adresse der Popes Oak Farm in die Navigationssysteme ein (sofern man eines hatte) und fuhren im Konvoi von den Cottages los.
Nach einigem Suchen und "Cottage-Namensschilder-Lesen" angekommen, waren die Wölfe wie gewöhnlich die letzten, was nicht weiter schlimm gewesen wäre, wenn sie denn auch die letzten im Konvoi gewesen wären… Glücklicherweise liessen sich Rolf, Corina und auch Creedy nicht davon aus der Ruhe bringen, abgehängt worden zu sein (sie waren es inzwischen gewöhnt und sollten auch während der restlichen Tage in dieser Hinsicht nicht enttäuscht werden), und so kamen auch die wirklichen "letzten" (not the least!!) schliesslich auf dem Gelände an.

Inzwischen waren wir, was englische Grössenverhältnisse angeht, bereits etwas geübt und so erstaunte uns die Tatsache, dass es sich bei der Popes Oak Farm natürlich nicht um eine Farm, sondern eher um ein kleines Schloss oder eine hübsche Burg handelte, nicht mehr so sehr. (Auch der Pabst war übrigens weit und breit nicht zu sehen.)
Jedoch, waren wir hier wirklich richtig?? Immerhin war niemand zu sehen. Eichen gab es allerdings genügend auf dem etwa einen Acre grossen abgeschlossenen Bereich, auf dem die "kleinen C's" später ihre ersten Exercises machen durften.
Vorerst standen wir aber wie bestellt und nicht abgeholt herum. Hätten wir doch noch zwei, drei oder mehr Meilen die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Privatstraße entlangfahren müssen?
Endlich kam zumindest eine Zuschauerin (wenn wir dort nicht berühmt waren, dann weiss ich`s auch nicht), die aber leider nicht mehr wusste als wir.

Eine Weile später jedoch kamen unsere Werfer John & Sue very british und sehr gediegen im offenen Oldtimer - nobel gehen die Engländer zugrunde - und schliesslich auch unser lieber Trainer Graham.

Mit Dummies bewaffnet, begaben sich unsere extra angereisten Werfer in die vier Ecken eines abgezäunten Geländes - nach kurzer Wanderung waren sie dann auch hinter den von Graham bezeichneten Eichen angekommen - so dass unsere C's weit, weit voran auf vier verschiedenen Ecken des Geländes in unterschiedlichen Entfer-nungen mit und ohne Schuss geschickt werden konnten, während wir übrigen immer wieder stau-nend zum Schloss hinüberschauten. Glücklicherweise gab es auch ein paar Zäune am anderen Ende hinter einer kleinen Anhöhe, so dass die C's gleich noch ein bisschen "over" üben konnten.
Für uns "Grosse" reichte das Gelände laut Graham natürlich nicht aus. Wir benötigten Wasser … und die kleinen C's freuten sich auch darauf. Also in die Autos gestiegen (es dachte doch sicher niemand, dass man diese Entfernung auch zu Fuss hätte bewältigen können, oder?), und ein langes Stück in der heissen Sonne, vorbei an Wald, Feld und Flur zu den Lakes gefahren.


In England stehen Seerosen Gott sei Dank nicht unter Naturschutz, so dass es völlig normal ist, den Hund quer durch die Pflanzenauf ein, zwei oder drei Dummies zu schicken.

Fast alle Hunde waren klug genug die Seerosen zu umschwimmen, nur "Craiggie, der Kühne" verlor im Seerosengewirr kurzfristig die Orientierung, liess sich aber, trotz des Schreckens, den er erlebte, mutig wieder hinausschicken. Deshalb: nein, hier bekamen wir alle Dummies noch wieder…
Inzwischen war es Mittag und eine kleine Gärtnerei in der Nähe sollte unsere Lunchmöglichkeit sein. Da Konvoifahren, wie bereits mehrfach erlebt, geübt sein will und wir ja noch etliche Tage zum Üben hatten, entschieden wir uns, mit weniger Autos und jeder für sich dorthin zu fahren. Wie war noch gleich die Adresse für die Damen im Navi?


Fast noch interessanter als das Fahren ist in England allerdings das Essen: "Jacket - Potatoes"? Womit? Mit welchem Gericht kann man wohl am wenigsten verkehrt machen? Und Getränke? Was trinkt man denn in England so? Wie? Ginger heisst Ingwer und der ist auch noch in dem guten Apfelsaft drin? Letztlich waren jedoch, glaube ich, alle zufrieden und endlich auch satt, so dass wir noch einen kleinen Bummel durch die Gärtnerei und die Pottery machen konnten. Leider alles sehr schwer zu transportieren…


Aber ein oder zwei kleine Taschen mit diesen überaus reizenden Gärtnermotiven haben doch wohl noch Platz in den grossen Autos?

Zurück an "unseren" drei kleinen Lakes (Entenjagd?) gab es ein wenig Wasserarbeit für die Grossen, was Cleo mit ihrer üblichen Abscheu quittierte, für die anderen aber einfach nur herrlich war, bei den sommerlichen Temperaturen.

Wir waren weiterhin allein mit unserem Grüppchen (unsere Zuschauerin hatte sich zum Mittag hin verabschiedet) und der interessante "Public Footpath"
wurde von niemandem benutzt, was möglicherweise daran lag, dass sich jeder "Footpathende" an der Strasse durch eine übermannshohe Weißdornhecke hätte quälen müssen, um den Weg entlang zu uns zu finden.

Ausserdem gibt es in England offenbar im Verhältnis zu den Einwohnern entschieden mehr Land. Wer bei uns über die aussterbende Bevölkerung jammert, war offenbar noch nie in England.


Wie auch immer, bald war Graham der See zu langweilig - die Grossen brauchten seiner Meinung nach etwas Anspruchsvolleres (ja, ja nun wir nähern uns entschieden dem Verlust der Dummies) und zu diesem Zweck wanderten wir (jawohl, wanderten!) den hinter den Seen liegenden Hang hinauf, vorbei an hüfthohem Gras (Ihr merkt, wir kommen dem Ort des Geschehens immer näher…).

Ein bisschen Aufwärmarbeit durch ein kleines Voran auf dem Weg, dann legte unser englischer Gentleman-Werfer (anders tun wir`s nun mal nicht) neun Dummies für neun Hunde jeweils rechts und links der von Graham vermeintlich bezeichneten Eichen aus. Wir durften nun vorab entscheiden, ob unser Hund ein Dummy aus dem Schatten der rechten, der mittleren oder der linken Eiche (der vordere Baum oder der hintere??) oder aus dem Sonnenbereich, der rechten, der mittleren oder der linken Eiche oder … holen würde.

Da es zum einen sehr schwer war zu sehen, wo der Hund überhaupt war (hüfthohes Gras?!) und zum anderen ebenso so schwer war zu beurteilen von wo er das Dummy denn nun gebracht hatte, trat bald bei allen Beteiligten eine leichte Konfusion ein. Ein Hund wurde daraufhin garnicht geschickt (wohin denn und wo liegt denn überhaupt noch eins??), und zwei wurden durch Nachwerfen von weiteren Dummies bestätigt. Na - wer hat jetzt noch mitgezählt??


Richtig - drei müssten jetzt also noch drin sein und wer schon einmal Dummies in hüfthohem Gras gesucht hat, ohne genau zu wissen wo (rechter Baum, mittlerer Baum, linker Baum, Sonne, Schatten, vorne, hinten??!!), der weiss, wie schwierig um nicht zu sagen unmöglich sich das gestalten kann - oder kurz gesagt: wie schnell man sie verliert! Völlig ungeklärt ist allerdings die Tatsache, warum von elf benutzten Dummies genau die drei verschollen blieben, die uns gehört haben!

Wir nehmen mal an, dass die Rasenmähmaschine sie zerkleinern wird oder die Schafe bringen sie, wenn es soweit ist zum Vorschein, wobei die zweite Variante wohl die angemessene, englische Art und Weise wäre, die dann wahrscheinlich mannshohen Halme zu kürzen."

Sandra Eversberg mit Cardhu of Gilead "Cleo"

Tag 5 - Mittwoch, 23.05.07

At Isenhurst Estate

Am Mittwoch waren wir zusammen mit Graham bei Gilly Nickols eingeladen.Gilly züchtet in ihrem "Bedgebrook-Kennel" Labrador Retriever, ist B-Panel-Judge, bietet Training an und nimmt selbst sehr erfolgreich an Prüfungen teil. Ihr Labradorrüde "Tasco Rouble of Bedgebrook" errang 2004 seinen Field Trial Champion Titel. Sie lebt mit ihrer Familie und über 20 Hunden auf dem Isenhurst Estate, einem ca. 350 Acres grossen und unglaublich schönen Anwesen.

Ganz im Sinne der britischen Gastfreundschaft begann unser Tag mit einer schönen Tasse Tee in Gilly`s Küche, bevor wir uns mit ihr auf den Weg (... aufgrund der Dimensionen ihres Geländes natürlich mit dem Auto ...) zum Training machten. Das Gelände war traumhaft. Hügelige Waldlandschaften mit mehreren grossen Seen standen für unser Training zur Verfügung. Es war wundervoll sonniges Wetter, mitten im Wald lagen die Seen, eingerahmt von riesigen blühenden Rhododendronbüschen - und all das ganz für uns alleine!

Die Youngsters waren wie immer zuerst an der Reihe:

Weite Markierung über Wasser

Hund und Hundeführer standen an einem See, ca. 5m vom Ufer entfernt. Der See war ca. 40m breit. Auf der gegenüberliegenden Seite war über einen Fussweg hinweg in etwa 20m Abstand zum Uferand ein "Bumper-Boy" postiert. Mit Schuss und Entenquaken wurde eine Markierung ausgelöst. In diesem Bereich war der Bewuchs mittelhoch, linkerhand jedoch hoher Farn.

Einfachmarkierung an Land

Hund und Hundeführer standen an einer Weggabelung (90 Grad). Eine Markierung fiel in ca. 50m Entfernung hangaufwärts. Die Schwierigkeit lag vor allem in dem mittelhohen dornigen Bewuchs auf den ersten 20m des direkten Weges zur Fallstelle. Einige Hunde umliefen diesen Bereich und wurden dann aufgrund des Windes zu weit nach rechts abgetrieben.


Kurze Markierung über einen Bach in schwieriges Gelände

Hund und Hundeführer standen ca. 15m von einem Bach entfernt im lichten Wald. Auf der anderen Seite des in einem Graben fliessenden Baches begann unmittelbar dichter, fast schulterhoher Bewuchs. Ca. 20m vom Bach entfernt wurde eine Markierung geworfen. Nachdem diese gearbeitet war, wurde an die gleiche Stelle ein Blind ausgelegt. Der vor dem Graben abgesetzte Hund sollte dieses mit "Back" arbeiten. Gefordert war eine direkte Linie!

Weite Markierung über Wasser

Diese Übung fand an einem der anderen See statt. Der Ausgangspunkt war ca. 20m vom Ufer entfernt in mittelhohem Bewuchs. Der Wassereinstieg war hier sehr schwierig und der See war an dieser Stelle ca. 30m breit. Mittels eines auf der gegenüberliegenden Seite in ca. 15m Entfernung zum Ufer postierten "Bumper-Boy" wurde eine Markierung in mittelhohes dichtes Gras geworfen.

Nach einem schönen Lunch in der Natur war es Zeit für "die Älteren". Hier exemplarisch zwei Aufgaben:

Blind

Zunächst sollte ein unbeschossenes Blind in einer Entfernung von ca. 120m in einem von Wald umgebenen Talkessel gearbeitet werden. Die Hunde mussten sehr schwieriges und abwechslungsreiches Gelände (Altholz, Dornen) durchqueren und konnten sehr schnell ausser Sicht geraten, wenn sie kein sauberes Lining hatten.



Doppelmarkierung

Hund und HF standen auf einem Weg, der zwischen zwei Seen hindurchführte. Die erste Markierung fiel in den rechten See in ca. 50m (Schwimm-)entfernung. Die zweite Markierung fiel auf der anderen Seite des zweiten Sees in den hohen Bewuchs.

Gilly war für unser Training eine grosse Bereicherung, da sie sehr offen Handlings- und Traningsfehler ansprach und für jeden Einzelnen konstruktive Verbesserungsvorschläge machte.

Mit einer sehr interessanten, teilweise auch etwas kontroversen Diskussion zwischen Graham und Gilly über das Handling beim jungen Hund und einer Besichtigung von Gilly`s Zwingeranlage - die natürlich mit einer lebhaften Ahnentafeldiskussion zwischen Gilly und Anja einherging - ging dieser unglaublich schöne Tag zu Ende."

Lisa & Stefan Heilmann mit Gunsight's Carra & Lucy

Tag 6 - Donnerstag, 24.05.07

Great Britain - Site of Crime: Wharf Cottage - Graham's Residence

Heute fand sich die gesamte Crew schon um 9.00 am bei Graham ein. Für die jungen Hunde stand wieder Wasserarbeit auf dem Programm. Sie sollten zunächst einmal die Erfahrung machen, dass
nach der Durchquerung eines Gewässers noch eine längere Strecke an Land bis zum Dummy zurückzulegen ist. Darum postierte sich unsere Helferin Sue in ca. 70m Entfernung zu einem Bachlauf auf einer Wiese. Die Entfernung vom diesseitigen Ufer wählte jeder für seinen Hund individuell. Gearbeitet wurde eine Markierung - alle Hunde machten ihre Sache gut!

Tja, und nun kann ich vom weiteren Training der C`s an diesem Morgen nichts mehr berichten, denn ich war trainingsmässig mit Dime in Sachen Highclere unterwegs. Anja, Jörg und ich wollten vor diesem Event unbedingt noch einen gemeinsamen Walk up in höherem Bewuchs laufen. Sandra und Steve schlossen sich uns an und unterstützten auch als Helfer - sehr praktisch!

Anschliessend folgte ein noch grosse Fotosession an Graham's Teich:


Mittags dann ging es dann ab "to visit Brighton"!

Zunächst einmal war ich sehr froh, dass ich nicht selber fahren musste!! In dieser engen, hektischen Stadt, natürlich im Linksverkehr - und dann noch das niedrige Parkhaus, natürlich auch alles auf links!
Nä! Bei der Vorstellung treibt es mir immer noch den Blutdruck hoch! Und dann im Stechschritt hinter Graham her quer durch Brighton immer in Richtung Strand.

Dort wurden wir im Strandlokal von Grahams Bruder typisch englisch verköstigt: natürlich - wie könnte es auch anders sein - mit "Fish & Chips!

Anja's "Geheim"-Tipp, man müsste vor allem die "Chips" mit "Malt Vinegar" - SPRICH Malzessig - beträufeln, ist wirklich nur etwas für äusserst hartgesottene Naturen, denn um es kurz zu sagen: es schmeckt mit Essig einfach grauenhaft!

Beim Cappuccino danach hatten wir dann Gelegenheit die vielen Menschen auf der Uferpromenade ein wenig näher zu betrachten - unser Fazit: "Many freaks!" Graham's Kommentar: "Oh, this word is too hard. There are no freaks, only INDIVIDUALS!"

Durch "Fish & Chips" mehr als gesättigt, beschlossen wir für unsere Cottage-Gemeinschaft am Abend nichts mehr zu kochen, sondern zu fasten - man könnte ja trotzdem zusammen sitzen und ratschen.
Aus den anderen Cottages duftete es jedoch herrlich und es wurde megamässig aufgetischt. An Fasten also nicht zu denken - und - GOTT SEI DANK hatten die anderen soviel gekocht, dass für uns doch noch diverse Spaghetti-Variationen übrig waren.
So wurde es mit Essen, Wein und vor allem Minztalern wie die Abende vorher wieder total gemütlich und superlustig!"

Edith Vetter mit Gunsight's Craignish & Dime

Tag 7 - Freitag, 25. 05.07

"Der Tag der Wahrheit"
oder
"Informal Working Test at Isenhurst Estate, Cross-in-Hand, East Sussex"
by kind courtesy of Clive & Gilly Nickols

Nach einer Woche intensivsten Trainings mit Graham sollte am letzten Tag unseres England-Aufenthaltes das Highlight, ein inoffizieller Working-Test zwischen "Anjas Army" und "Grahams Gang" stattfinden.
Je 14 Führer-Hund-Gespanne, die einerseits aus deutsch/ österreichischen Ländereien und andererseits aus verschiedenen englischen Grafschaften kamen, trafen sich im "Private Forest" von Clive und Gilly Nickols.


Pünktlich um 10.00 am kamen die Vans und Off-Roads zum vereinbarten Treffpunkt.

Nach einem kurzem Smalltalk und der Überlegung, wie der Gegner am besten auszuschalten wäre, ging es sogleich zur ersten Aufgabe.

Das deutsch/österreichische Team wurde von Gilly, das englische Team von Anja gerichtet.


Aufgabe 1: In The Muddy Valley

In einem anspruchsvollen Gelände mit wechselndem Bewuchs, Wasser und Sumpf wurde mittels eines "Bumber-Boys" eine Markierung geschossen, die von zwei nebeneinanderstehenden Hunden nacheinander gearbeitet wurden.

Die Entfernungen variierten je nach Ausbildungsstand zwischen 60 und über 100 Metern. Bei der genauen Entfernungsbestimmung gab es jedoch unterschiedliche Meinungen. Es war eine zeitlich aufwändige Aufgabe, bei der mir (Rainer) nachstehende vier Highlights besonders auffielen:

1. Beim Schicken eines Hundes "begrüsste" dieser erst einmal seinen englischen Teamkollegen, bevor er sich auf den Weg zum Dummy machte.
2. Es gab auch einen Hund, der einsprang aber nach dem Pick-Up vergass, wohin er zurücklaufen sollte.
3. Frei nach dem Motto "It's playing time", zeigte ein Hund eine etwas andere Art der Dummyabgabe.
4. Erwähnenswert war auch das Setzen einer "Tretmine" mitten auf dem Weg, als der Hund zum Führer nach erfolgloser Suche zurückgepfiffen wurde.

Natürlich wurden aber auch jegliche Erfolge mit standing ovations des Publikums kommentiert und bei einem Hund (fängt mit "B" an und hört mit "racket" auf), wurde sogar überlegt, eine La-Ola Welle einfliessen zu lassen. Zu dieser Zeit befanden wir uns noch in einem ziemlichen Gleichstand mit unseren Gegnern.

Nach knapp drei Stunden war Halbzeit und "Picnic Time" angesagt, wobei die verteilten deutschen Sausages leider auch nicht dazu beitrugen, unsere Gegner zu beeinträchtigen.


Aufgabe 2: The Fish Lake

Wiederum eine Markierung übers Wasser mit variierenden Entfernungen. Die Anfänger bekamen die Markierung gut sichtbar in Ufernähe geworfen.

Die Fortgeschrittenen mussten das Dummy als "Blind" holen, welches weiter oben im Wald lag. Die Cracks bekamen die gleiche Aufgabe wie die Fortgeschrittenen, jedoch war der Startpunkt nicht die Uferböschung, sondern lag im dahinterliegenden Wald.

Hier lagen die Schwierigkeiten vor allem im Annehmen der verschiedenen Geländeübergänge.


Karin's Corvine versuchte in der Wartezone - natürlich völlig unbeabsichtigt - Graham's Hector zu becircen, was Graham wie folgt kommentierte und uns auch allen ewig in Erinnerung bleiben wird: "Please Hector, no sex, we are British!"

Doch trotzdem zeigten sich hier eindeutig die Stärken unserer Gegner, die ihren bisher knappen Vorsprung nun deutlich ausbauen konnten. Jetzt wurden schon erste Stimmen laut, den weiteren Wettkampf doch lieber als Fußballspiel (Deutschland - England) durchzuführen ...

Aufgabe 3: On Snake Hill

Wiederum eine Aufgabe, die in Zweier-Teams gelöst werden musste. Der erste Führer (Anfänger) holte eine sichtig geworfene Markierung von einem Hügel aus einer Entfernung von gut 50 Metern. Der zweite Führer (Fortgeschritten oder Open) hatte eines der "Blinds" zu holen, die in unterschiedlicher Entfernung (zwischen 50 und 80m) entlang eines Weges an einer dicht bewachsenen Uferböschung lagen.

Beide Teams zeigten hier recht ansehnliche Leistungen, der deutsch/ österreichischen Auswahl gelang es jedoch nicht, den Rückstand zum englischen Team noch aufzuholen.

 

Ausserdem zeigten sich im Laufe des Tages, aufgrund des mitterweile einwöchigen Trainings, doch langsam Konditionsschwächen bei Hundeführern und Hunden, was auch Anke's Aussage "The way from my brain to my whistle was too long" deutlich widerspiegelte.

Es bleibt festzuhalten, dass sich "Anjas Army" eigentlich recht wacker geschlagen hat, wenn man sich den minimalen Unterschied von 129 Punkten vor Augen führt! Besonders hervorzuheben ist, dass uns Edith's Mann zum hervorragenden zweiten Platz per SMS gratulierte und wohl als Einziger unsere Stärken in "Good old Germany" erkannte.



Nach Bekanntgabe der Top Dogs, auf englischer Seite ein Flat! und auf deutscher Seite Bracket, muss unbedingt erwähnt werden, dass es wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, alle unsere Gegner einen tollen Humor hatten, wir ein tolles Team waren und zusätzlich noch viel viel gelernt haben.

Nach Bekanntgabe der Punkte und der offiziellen Siegerehrung wurde das Geschenk (eine schwarze mit Gunsight's-Emblem bestickte Windjacke) an Graham überreicht. Das Ende dieses Tages wurde mit einem hervorragenden Abendessen im Pub "The Gardeners Arm" abgeschlossen.

Anke & Rainer Wolf mit Umbra fida (C)eowyn & Alwine

Tag 8 - Samstag, der 26.05.07

Unsere Abreise

"Leider und viel zu schnell war diese wunderbare Woche vorbei.

Die Abreise von den "Caburn Cottages" erfolgte in mehreren Akten und daher ohne grosse Tränen, heisst, die C's zerstreuten sich in alle Himmelsrichtungen. Die Ersten waren morgens Karin mit Schnäpperle und "die Wölfe", die gen Fähre und somit Richtung Heimat fuhren.

Ihnen folgten Himmi und Sandra, die leider auch schon direkt nach Hause fahren mussten.

Dann Anja und Harald, Edith mit Claudia im Gepäck und Jörg, die noch einen letzten Abstecher zu Graham zu einer verfrühten Teatime am Riversway machten und um noch mal Abschied zu nehmen! Anschliessend fuhren sie nach Highclere weiter, weil sie zu "Höherem" berufen waren.


Edith, Jörg und Anja sollten das deutsche Team beim "Skinner's World Cup Retriever International" in Highclere Castle vertreten, Harald fungierte als "Ersatzhundeführer" und Claudia als "Supporter of the German Team".

Ihnen folgten Lisa und Steve, die auch noch bis Montag bleiben wollten, um am Sonntag an der Gamefair bei strömendem Regen (was wir bis dahin nur befürchteten, aber noch nicht sicher wussten und nicht glauben wollten) als "Supporter …" teilzunehmen.

Last but not least räumten "die Nickels" das Cottage, um sich auf Umwegen über Glynde Place und Stonehenge ebenfalls auf den Weg nach Highclere zum "supporten" zu machen.

Wir haben eine tolle Zeit in dieser Woche zusammen erlebt, viel gesehen, einen (kleinen) wunderschönen Eindruck von Südengland, genauer der Grafschaft Sussex, gewonnen. Viel gelernt, viel gekocht, viel trainiert und geschwitzt und ganz viel Spaß zusammen gehabt. Und würden wir morgen wieder fahren, kämen alle wieder mit…

Danke an alle, ganz besonders an Anja und Graham!

Schööööön war's mit euch allen!!!"

Rolf & Corina Nickel mit Gunsight's Creedy

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