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22. Februar 2004:
Invitation to the 5th Gunsight's
& Friends Trophy
held
by kind Permission of Lord J.M. Ente
jugded by Mr. Stefan Buerse-Hanning (LCD)
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Auch in diesem Jahr lud Anja uns wieder
zur ihrer allseits beliebten Gunsight´s & Friends Trophy
ein. So wurden also ohne zu zögern nun schon zum fünften
Mal weiteste Anreisestrecken in Kauf genommen, um an dieser einzigartigen
Veranstaltung teilnehmen zu können. Als Richter fungierte,
wie schon im Vorjahr, Stefan Bürse-Hanning.
Nach der allgemeinen Begrüssung und
einer kurzen Ansprache des Richters ging es auch schon los. Stefan
wollte uns wohl auch in diesem Jahr nicht so recht Zeit für
dümmliches Gequatsche lassen.
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| Als erstes gingen die Newcomer der Gunsight´s
& Friends Trophy, der vollständig angetretene Gunsight´s
B-Wurf, an den Start. Im Einladungsschreiben wurde den Welpenbesitzern
ein kleiner Welpentest ohne Dummies und ohne große Ansprüche
suggeriert! Es kam dann aber irgendwie ganz anders und folgende 6
Newcomer stellten sich den doch recht anspruchsvollen Aufgaben: |
| Gunsight's Brame |
Gunsight's Bracket |
Gunsight's Black Kite |
kurz
der General genannt
lange
Beine + große Ohren
geführt
von Katja Knechtel |
der
"Wachstums-Verweigerer"
kurze
Beine + angeschraubte Ohren
geführt
von Anja Möller |
der
zukünftige Dual-Champ
geführt
von Stephanie Ranner |

| Gunsight's Boatswain |
Gunsight's Bean Cracker |
Gunsight's Brown Linnet |
schlicht
& einfach Bo genannt
der
schlanke, schwarze Norde
geführt
von Bianca Willems-Hansch |
die
echt bayerische Maid
geführt
von Doris Zeller
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die
federleichte Rennmaus, die schon jetzt unter dem Slogan "Was
Linn alles kann" für Furore sorgte
geführt
von Lord J.M. Ente himself |
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Die Newcomer hatten insgesamt vier Aufgaben
zu bewältigen, wobei jedoch keine Punkte vergeben wurden, sondern
Stefan nur seinen Gesamteindruck zum Besten gab. An der Leinenführigkeit
in der Gruppe könnte noch gearbeitet werden, wohingegen das
kleine Hunting und das Memory bei allen schon beinahe perfekt wäre,
so sein Fazit. Anschliessend an die Manöver-Kritik fielen dann
so herrliche Worte wie vorbildliche Führerbindung, hohe Veranlagung
und ähnliches ... ich hoffe nur, Stefan wollte nicht nur die
Veranstalterin bei Laune halten!?
Gegen 11.00 Uhr wurde es dann ernst (oder
auch nicht wirklich ...). Die acht angetretenen Teams bestehend
aus jeweils einem "Open-Niveau"- und einem sogenannten
"Handicap"-Hund gingen an den Start. Die "Handicaps"
bestanden z.B. aus Aliens, wie einem Golden, zwei Flats oder einem
Toller, Senioren, Sandsäckchen-Verweigerern oder verliebten
Jünglingen.
Zu Beginn erläuterte Stefan recht anschaulich seine Erwartungen:
jagdnah & waidgerecht sollte das Arbeiten ausfallen. Die genaue
Bewertung wurde den Teams allerdings vorher nicht verraten. So mussten
sich alle irgendwie durchschlagen. Der einzige Tipp, den er uns
gab war, dass das "Wild" schnellstmöglich reinzubringen
sei. Konnte ein Hund seine Aufgabe nicht erfüllen, bekam der
andere Team-Hund die Chance das Stück doch noch zu retten.
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Die Aufgaben bestanden im Einzelnen aus
einem Treiben mit zwei Schuss-Markierungen, aus zwei Markierungen,
die in direkter Linie hintereinander geworfen wurden, aus einer
Doppelmarkierung, bei der ein Schotterweg, auf dem drei Passanten
mit Hund "störten" (frei nach Loriot: " ...
ja wo laufen sie denn ..."), zu überqueren war sowie aus
einer Markierung und einem Blind. Glücklicherweise konnte jedes
Dummy gerettet werden, auch wenn zuweilen ein Hund zweimal los musste.
Bei der Siegerehrung stellte sich heraus,
dass es sowohl Punkte für das Team, als auch für die Arbeitsleistung
der einzelnen Hunde gab. Unerwünschtes Verhalten, wie z.B.
das Fiepen bestimmter älterer Herren oder das Anstimmen melodiöser
nordischer Volksweisen, beeinflusste nur die Einzelwertung des jeweiligen
Hundes. Insgesamt gestaltete sich die Punktevergabe auf diese Weise
zwar etwas unübersichtlich, denn da waren ja auch noch die
Sonderpunkte für die im Bikini startenden Teilnehmerinnen ...
Aber während so mancher Teilnehmer noch rätselte, ob unser
Richter selbst noch so recht mit seinem Punktesystem klar kam, waren
die Endergebnisse letztendlich doch irgendwie nachvollziehbar.
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Der Hund mit der höchsten Einzelpunktzahl
"the same procedure as every year..." war Sage mit 38
von 40 Punkten. Und dabei hatte Anja noch nicht einmal einen Bikini
an!!
Auch in diesem Jahr wurden unerbittlich
wieder zwei der bereits berüchtigten Sonderpreise vergeben.
Den Sonderpreis "Hasi-Hasi",
der aus einer Hasenmütze inklusive zweier langer Ohren bestand
und der während der restlichen Veranstaltung zu tragen war,
ging an Bianca mit Aponi für deren besondere stimmlichen Talente.
Dank dieser waren die einheimischen Waldbewohner des Forstbezirks
Oberkochen ausreichend früh vorgewarnt und konnten sich gemütlich
von dannen machen.
Der Sonderpreis "Quell der Erkenntnis"
ging an Nina und Ryan, der nicht nur über beide Ohren verliebt
war, sondern auch während des ganzen Tages an einer rasch progredienten,
idiopathischen Blasenschwäche und intermittierenden Gehörausfällen
litt - der arme Kerl! Nachdem Nina aufgrund des sonderlichen Verhaltens
ihres eigentlich sonst so anständigen Ryan etwas irritiert
war, wurde sie gewohnt freundlich von unserem Richter Stefan aufgeklärt:
"Männer sind halt so!". Sollte dem wirklich so sein,
na dann Herzlichen Dank!
Für einen wirklich rundum gelungenen
Tag danken wir Anja für die Einladung & das köstliche
Chili, Jörg für das zur Verfügung gestellte herrliche
Gelände inkl. gemütlicher Jagdhütte, den Helfern
Barbara und Theo für hervorragende Leistungen im Dummy-Weitwurf
und zielsicherem Treffen, sowie allen anderen Teilnehmern, die wieder
einmal für eine unvergessliche Atmosphäre gesorgt haben.
Katja & Matthias Knechtel mit Pelle,
Tomte & Brame
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