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31. Juli & 01. August 2004:
Dummy-Seminar mit Fons Exelmans frei nach dessen
Motto:
"Führen heisst nicht hoffen..."
| Am 31.07. und 01.08.2004 fand sich der gesamte
Gunsight's B-Wurf, sowie einige mittlerweile zum Inventar gehörende
Stammgäste, anlässlich eines zweitägigen Dummy-Seminars
mit dem belgischen Trainer Fons Exelmans auf Lord J.M. Ente's ausgedehnten
Ländereien ein. Dank dessen unermesslicher Großzügigkeit
konnten wir uns wieder einmal mehr an vielfältigen Geländevariationen
und einer schönen Jagdhütte erfreuen. Für ausreichend
kulinarische Genüsse aus ganz Deutschland wurde lobenswerter
Weise seitens der Teilnehmer gesorgt. |
Das Seminar teilte sich
in zwei Arbeitsgruppen auf:
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die "B's" (11 Monate alt) mit dem Trainingsschwerpunkt
"Basics":
heelwork, delivery, keeping the area, basics to water work, stop
whistle, memories & markings
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die "Cracks" mit Training frei nach dem Motto: "alles
ist erlaubt ..." oder doch lieber "back to the basics
für Fortgeschrittenere ..."?
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Der Gunsight's B-Wurf im Alter
von 11 1/2 Monaten: v.l.n.r.o. Cracker, Bracket & Kite, v.l.n.r.u.
Brame, Linn & Bo
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Die beiden Gruppen arbeiteten abwechselnd,
so dass es sowohl für die Youngsters, als auch für die
Cracks ausreichend Zeit zur Regeneration gab.
Fons richtet bereits das Basis-Training
an der letztlich erwünschten Leistung, der typischen Field
Trial Situation, aus. Er arbeitet gezielt mit dem Prinzip der positiven
Verstärkung, d.h. er hilft dem Hund in jeder Situation zum
Erfolg, versucht mögliche Fehlerquellen vorherzusehen und bereits
innerhalb des Basis-Trainings von vornherein auszuschließen.
Immer den Blick auf das Endziel gerichtet, gestaltet er die "Basics"
sehr abwechslungsreich und interessant, indem er von Anfang an verschiedene
Elemente der typischen Retrieverarbeit mit einfließen lässt.
So arbeitet er beispielsweise schon früh mit Ablenkungen, deren
Intensität er behutsam steigert und damit zur Normalität
werden lässt. Um eine unerwünscht hohe Erwartungshaltung
des Hundes zu vermeiden, versucht er entsprechende Reiz-Situationen
durch "vorgeschaltetes" Arbeiten gezielt zu "entschärfen".
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Trainingsimpressionen
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Das Training für die "Fortgeschritteneren"
orientierte sich ebenfalls im wesentlichen an typischen Jagd-Situationen:
Walk Up, Memories, Einweisen ins Suchengebiet über weite Distanzen
und ähnliches mehr. Aufgrund des hohen Niveaus gerieten dabei
nahezu alle Teilnehmergespanne an ihre persönlichen Grenzen
und selbst den ausgebufftesten Cracks wurde mal wieder ein ernüchterndes
"Aha-Erlebnis" zuteil. Dabei bekam Fon's Motto: "Führen
heißt nicht hoffen
" für so manchen eine ganz
neue Dimension. Aber wie heißt es so schön: "Man
muss an seine Grenzen stoßen, um letztlich weiterzukommen!"
Trotz der heißen Temperaturen mit
über 30°C waren alle Teilnehmer über beide Tage hochmotiviert
und Fons gab unermüdlich Tipps und Antworten auf alle entstehenden
Fragen. Seine ruhige Art, sein professioneller Umgang mit den Hunden,
sein Handling mit viel Körpersprache und seine scheinbar endlose
Geduld ließen die beiden Tage zu einem echten Erlebnis werden.
Nicht nur für uns, sondern auch für ihn, war es hochinteressant
einen ganzen Wurf im Vergleich zu sehen. Im Verlauf der zwei Tage
wurden nicht nur die feinen Unterschiede im Wesen und in der Arbeitsweise
der einzelnen Hunde sichtbar, sondern auch im Zusammenspiel zwischen
Hund und Führer.
Insgesamt zeigte Fons sich angenehm überrascht über die
bereits geleistete solide Basisarbeit und hob besonders das schöne
Delivery aller "B's" hervor.
Die "Sonderleiterin", hier nicht
namentlich genannt, die Fons vorher als eine Art "Hundeflüsterer"
beschrieben hatte - und dabei beinahe schon ins Schwärmen geriet
... nun, sie hatte Recht und wir danken ihr herzlichst für
die Empfehlung und die Organisation.
Des weiteren vielen Dank an Fons für zwei äußerst
lehrreiche, nette Tage, an Jörg für die Bereitstellung
der "Location" und an unsere rekruierten Dummy-Werfer,
-ausleger usw!!
Uns hat es so gut gefallen, dass wir es
auf jeden Fall wiederholen möchten!
Katja Knechtel & Gunsight's Brame
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