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26.-31.Juli 2001: CLA Game Fair 2001 oder "Shop
until you drop-Tour"
    
Irgendwie hatten wir das Gefühl etwas vergessen
zu haben - Ach ja, wo war eigentlich Günther?
Günni war wie so oft mal wieder auf Abwegen!
| Lange Jahre hatten wir davon geträumt.
Und nun wurde es endlich wahr, die ersten Europäer starteten
bei einer Prüfung in England. Aus sieben europäischen Ländern
(Belgien, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Schweiz, Österreich,
Dänemark) waren sie angereist und stellten sich der Herausforderung
auf der berühmten CLA Game Fair. Zwei Englishe Springer Spaniels,
drei schwarze Labis, ein gelber Labi, ein Golden und ein "Animal"
(...oder war es doch ein Chessie ?) standen als "European Team"
am Start. |
Nachdem wir also schon so lange
auf dieses geschichtsträchtige Ereignis gewartet hatten, wollten
wir uns diese Veranstaltung natürlich auf keinen Fall entgehen
lassen.
Deshalb hatten wir, die Gunsights (Anja und Harald)
und die Dreamfields (Annette und Stefan) verstärkt
durch Norma und Günther (Günni) oder doch Jürgen (?),
keine Mühen (Ryanair!!!) und Kosten (darüber legen wir lieber
den Mantel des Schweigens ...) gescheut und waren sozusagen als Schlachtenbummler
angereist. |
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Unsere Reise war einfach genial,
die Stimmung konnte nicht besser sein. Nichts aber auch gar nichts
war Negativ ( .... wie war das noch Harald
mit deinen vereinzelten negativer Wellen?). Auch Petrus meinte es
gut mit uns! Über dem traumhaft schönen Landsitz Shuttleworth
herrschte ein blauer wolkenloser Himmel und strahlender Sonnenschein
genau betrachtet meinte es Petrus eigentlich sogar etwas
zu gut mit uns! Etwas Regen ab und zu und die damit verbundene Abkühlung,
hätten sicherlich unseren körperlichen Wohlfühlfaktor
noch entscheidend erhöht. Doch dieses kleine Detail wurde bei
der Buchung durch unser zugegebenermassen bewährtes Reisebüro
diesmal leider nicht berücksichtigt und so schmorten wir also
Tag um Tag bei über 30 Grad und strahlender Sonne in der trotzdem
immer noch traumhaften Umgebung von Old Warden Park.
Für das European
Team war schon am Freitag die Stunde der Wahrheit gekommen.
Die Spannung stieg ins Endlose. Konnten die kontinentalen Hunde
gegen die beiden englischen Teams (Nord-England und
Süd-England) bestehen? Konnten sie zeigen, was in ihnen steckte?
Wir waren gespannt! Doch dann zog England seinen Joker aus dem Ärmel
- Prinz Charles! Spätestens als er die Teams willkommen hiess
und jeden einzelnen Teilnehmer mit Handschlag begrüsste, war
es um die europäischen Teilnehmer geschehen. Tief beeindruckt
gingen sie zur ersten Aufgabe der Prüfung. Es kursierten sogar
Gerüchte, wonach sich manch einer seitdem die Hände nicht
mehr gewaschen hat...
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Der perfekte Sprung
| Das Prüfungsgelände war sehr vielfältig.
Von der Tribüne aus konnten wir weite Teile des Geländes
überblicken und so die Arbeit der Hunde verfolgen. Bei der erste
Aufgabe der Retriever Teams standen jeweils drei Teilnehmer einer
Mannschaft auf einem Hügel unter einer alten Eiche. Rechts von
ihnen aus befand sich ein lichter Wald. Einige Bäume darin waren
umgefallen und an einigen Stellen war der Waldboden mit riesigen Adlerfarnen
bewachsen. Am Waldrand befand sich ein Zaun. Der Wald war gut einsehbar,
doch fiel das Gelände nach unten hin ab, so dass die Teilnehmer
die Hunde sicherlich nicht an allen Stellen dort sehen konnten. |
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Links von den Teilnehmern breitete
sich ein Senffeld aus. Die Senfpflanzen waren gut Oberschenkel hoch,
deshalb hatten die Hundeführer nur eine geringe Chance ihre Hunde
in diesem Bewuchs zu sehen, zudem fiel das Gelände ebenfalls
nach unten hin leicht ab.
Auch dieses Feld wurde von einem Zaun begrenzt. Hinter dem Zaun befand
sich eine Brachfläche, die wiederum von einem Zaun unterteilt
wurde. Das Gelände war nicht groß, doch barg es unendlich
viele Schwierigkeiten. |
| Als Aufgaben gab es Markierungen von der
Eiche aus in das Brachland und in den Wald, sowie ein Walk-up im Senffeld
und ein Einweisen nach einem drive vom Brachland aus über
zwei Zäune durch das Senffeld in den Wald. |
| Betty, die deutsche Teilnehmerin,
war auch noch nach der Prüfung von allen Geschehnissen so beeindruckt,
dass sie John Birket, dem Moderator der Prüfung, auf seine Frage
hin, wie ihr die Prüfung gefallen hätte, nur noch antworten
konnte : Yes! - Indeed! - No! Was für eine tiefgründige
Aussage? War es die Hitze oder doch noch das Flair von Prince Charles,
das noch immer über dem Gelände lag? |
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| Auf jeden Fall war die Prüfung eine
gelungene Veranstaltung und wir hatten viel Spass beim Zuschauen.
Nach der Prüfung waren wir, auch wenn vielleicht nicht alles
so optimal funktioniert hatte, stolz auf die Leistungen des European
Teams. Doch bei aller Euphorie auf dem Rückweg, konnten
wir irgendwie das Gefühl nicht loswerden etwas vergessen zu haben!
- Ach ja, wo war eigentlich Günther? Günther war wie so
oft mal wieder auf Abwegen! |
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Als Hauptprogrammpunkt war nun
schliesslich Power Shopping angesagt (nicht das wirklich
noch jemand glaubt, wir seien tatsächlich wegen der European/
UK Challenge nach GB gefahren, so verrückt sind wir nun
auch wieder nicht!).
Wir liessen nichts aus, alles wurde begutachtet. Bestand ein Produkt
letztendlich die strenge Prüfung aller Reiseteilnehmer, dann
wurde noch kurz die Abnahmemenge abgeklärt und dann nach dem
Motto Buy one, get one free! gefeilscht, was das Zeug
hielt. |
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Schnell wechselten so einige Pfunde (Trostspruch
von Annette: "Das Geld ist doch gar nicht weg! Es gehört
nur jemand anders!") und auch Kilo ihren Besitzer.
Natürlich musste Harald entgegen seiner
Finanzplanung seine Kreditkarte letztendlich doch noch bemühen
(Wir haben es ja gleich gewusst, Harald!) Nun hoffen
wir alle auf einen sehr langen feucht-kalten Winter (vielleicht
von September bis März), damit wir alle Errungenschaften auch
einmal anziehen können. Aber den Vogel abgeschossen
hat schliesslich Günther. Frei nach dem Motto :Wir leben
zwar weit über unsere Verhältnisse, aber lange noch nicht
standesgemäß hat er seine neue Kreditkarte eben
standesgemäß bei Purdey entweiht.
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Dank unseres Navigationssystems
Stefan, der Landkarte Maßstab 1:10 und der Fahrweise
von Harald (wie als wennste fliegst - Angstschweiß und
Transpiration mischten sich unbemerkt, aber immer noch besser, als
wenn Harald navigiert hätte und Stefan gefahren wäre ...)
konnten wir allen Events und Angeboten der Game Fair von Freitag
9 Uhr bis Sonntag 18 Uhr beiwohnen.
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Alles
in allem können wir nun zurückblickend sagen, dass unsere
diesjährige Reise zur Game Fair (trotz männlicher Begleitung,
die wir nutzbringend einzusetzen wussten z.B. bezahlen, tragen,
fahren und navigieren) wieder eine rundum gelungene Sache war.
Ach ja, und erholt haben wir uns dann anschliessend noch zwei Tage
beim Shopping in London und Umgebung, immer noch bei über 30°C,
aber Dank Stefan mit ein paar Blasenpflastern mehr!
Norma Zvolsky, Annette Bürse-Hanning
und Anja Möller für die Reisegruppe
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"Woburn Abbey" und Abschied von GB
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