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26. November 2005: JGHV-Bringtreueprüfung in Feucht (D)

Die Bringtreueprüfung des JGHV e.V. dient der Feststellung der besonderen Zuverlässigkeit des Jagdgebrauchshundes im Bringen. Der Hund soll dabei kaltes Wild - in diesem Fall einen mindestens sieben Pfund schweren Fuchs - welches er zufällig und ohne jeglichen Einfluss seines Führers (d.h. also ohne ausdrücklichen Apportier-Befehl) findet, aufnehmen und ihm zutragen.

Der für die Prüfung vorgesehene Fuchs muss mindstens zwei Stunden vor Beginn der Arbeit an einem vorher markierten Platz ausgelegt werden, wobei die Ausleger darauf achten müssen sich in weitem Bogen von der Rückseite des Geländes zu nähern, um menschliche Fährten innerhalb des Suchengeländes zu vermeiden. Wichtig ist auch, dass der Fuchs beim Tragen nicht den Boden berührt.


Die Auslegeplätze müssen mind. 50m voneinander und mind. 100m von der Ansetzstelle des Hundes entfernt sein. Der Hund muss mit einem einmaligen Suchbefehl (z.B. "Voran") in die Dickung geschickt werden und hat anschliessend 20min Zeit den Fuchs zu finden und zu bringen.
Die Prüfung wird von drei Verbandsrichtern gerichtet. Während ein Richter den Hundeführer begleitet, beobachten die beiden anderen das Verhalten des Hundes am Fuchs, wobei der Hund sie weder wittern noch eräugen darf.

Zur Bringtreueprüfung des JGV Bayern e.V. am 26. November 2005 in Feucht waren insgesamt drei Gespanne erschienen. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Verbandsrichtern Hans Held, Rudolf Roeger und Paul Wagner und der Verlosung der Startnummern, ging es ab ins Revier. Trotz strahlenden Sonnenscheins herrschten schwierige Witterungsbedingungen. Bei einer Temperatur von minus 7C°, absoluter Windstille und gut 20cm Pulverneuschnee mussten die Hunde das Gelände nicht nur intensiv absuchen um zum Erfolg zu kommen, sondern ihre Bringtreue auch am vollkommen steifgefrorenen Fuchs unter Beweis stellen.

Bestanden haben die Prüfung:

"Audax umbra fida" (FC/R) mit Führerin Judith Weber

"Gunsight's Bracket" (L/R) mit Führerin Anja Möller

Das dritte Gespann konnte die Prüfung leider nicht bestehen, da die Viszla-Hündin nicht ausreichend gut in die Tiefe ging.

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