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Nach einer stimmungsvollen Begrüßung
durch die Jagdhornbläser und einer kurzen Ansprache des Richterobmannes
Edgar Wagner, ging es ab ins Prüfungsgelände. Die Prüfung
begann mit den Schweißfährten, für die das Revier
Weichering ja nun schon beinahe berühmt berüchtigt ist.
Und das nicht ohne Grund, denn der wildromantische Auwald hat so
seine Tücken und ist vor allem hinsichtlich des starken Schwarzwildbesatzes
keinesfalls zu unterschätzen. So kamen auch in diesem Jahr
nur zwei Gespanne ohne Abruf zum Stück, zwei erhielten jeweils
einen Abruf und ein Gespann musste nach drei Abrufen leider aus
der Prüfung ausscheiden.
Nach einem gemütlichen Mittags-Imbiss mit Köstlichkeiten,
wie "Reh-Fleischpflanzerln" und ähnlichem, folgten
die anderen Waldfächer. Auch wenn hier noch das eine oder andere
Pünktchen verloren ging, wurden die Waldschleppen, die Suchen
und das Buschieren von den verbliebenen vier Gespannen überwiegend
gut gemeistert. Den Abschluss des ersten Prüfungstages bildeten
dann die "Kleinen Waldfächer", bei denen nochmals
auf die einer Meisterprüfung würdigen Präzision geachtet
wurde, so dass auch hier die Gespanne zum Teil noch den einen oder
anderen "Punkt lassen" mussten.
Am nächsten Morgen trafen wir uns
zunächst erneut im Suchenlokal. Der Nebel des Vortages erwies
sich am zweiten Prüfungstag als noch zäher und hielt sich
bis zum Ende der Feldfächer (Federwildschleppe und Einweisen)
hartnäckig. Dies hatte zur Folge, dass in den weitläufigen
Feldern der Donauniederungen nicht nur der Schleppenzieher, sondern
natürlich auch der Hund nach dem zweiten Haken im Nichts verschwand,
was nicht unbedingt zur Entspannung der Hundeführer beitrug.
Insbesondere auch beim Einweisen in einem Endlos-Rübenfeld
erschwerte der Nebel den Hundeführern, vor allem beim eigenen
Markieren der Fallstellen, das Arbeiten. Leider ging dann auch im
Fach Einweisen ein weiteres Gespann verloren, was jedoch weniger
am Nebel als vielmehr an der in der Meisterprüfung verlangten
Lenkbarkeit des Hundes lag.
So blieben zum Schluss noch die Wasserfächer übrig und
den verbliebenen Führern war die enorme Anspannung anzumerken,
nicht doch noch beim letzten Prüfungsfach eine ungenügende
Leistung zu zeigen. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, meisterten
alle drei Gespanne ohne größere Probleme die Wasserarbeiten
und so war die Erleichterung letztlich groß.
Bei der anschließenden Siegerehrung gab es noch eine kleine
Überraschung, als sich herausstellte, dass zwei Hunde nach
zwei Tagen Arbeit nur um einen Punkt auseinander lagen!
Somit ergab sich folgende Rangfolge:
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