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Gunsight's E-WURF aus spezieller jagdlicher
Leistungszucht
(FTCh. Waterford Fergus x DRC-Arb.-Ch.
Gunsight's Brown Linnet)
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Am 03./04. Dezember 2010 wurde "Gunsight's
Brown Linnet" in England von "FTCh. Waterford Fergus"
gedeckt.
Auch wenn der Gedanke mit Linn einen Wurf zu machen schon lange
in unseren Köpfen herumspukte, konkretisierte sich unser Vorhaben
doch erst in den letzten Monaten.
Linn stammt aus meinem B-Wurf, der sich als überaus gelungen
herausgestellt hat. Alle Hunde dieses Wurfes meisterten erfolgreich
die verschiedensten Prüfungen, wobei fünf der sechs Welpen
ins Deutsche Gebrauchshund-Stammbuch des JGHV eingetragen wurden.
Ferner gingen sowohl ein Internationaler Field Trial Champion, als
auch ein DRC- Arbeitschampion aus diesem Wurf hervor.
Da bisher nur mein Rüde "Gunsight's Bracket" aktiv
in der Zucht stand, freue ich mich sehr, dass sich nun auf dem Wege
der Zuchtmiete doch noch die Möglichkeit ergeben hat, auf eine
der Hündinnen des Wurfes zurückgreifen zu können.
Mein herzlichster Dank gilt deshalb Linns Besitzern Barbara &
Jörg Mente für Ihr Einverständnis!
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Linn besitzt ein sehr stabiles, freundliches
Wesen und ist nach wie vor äusserst vital. Sie hat sich im
Dummyprüfungsbereich, auf diversen jagdlichen Prüfungen
und im praktischen Jagdeinsatz -sowohl auf Niederwildjagden, als
auch bei der Nachsuche auf Reh und Sau - vielfach bewiesen. So wurde
sie nicht nur vor kurzem Suchensiegerin einer hochdekorierten Schweissprüfung
("Bronzenes Siegel" - Verbandsfährtenschuhprüfung/
20h), sondern war in diesem Jahr auch schon mehrfach bei verschiedenen
Open Workingtests platziert, was letztlich dazu führte, dass
sie ihren DRC-Arbeitstitel homologieren konnte. Ferner erhielt sie
im August ein Reserve-Anwartschaft (RCACT) auf den Titel des Schweizer
Arbeitschampions anlässlich einer Kaltwildprüfung.
Nachdem wir Jayne Coley und ihren Rüden
"FTCh. Waterford Fergus" bereits im Mai 2010 in Highclere
kennengelernt hatten, trafen wir einige Monate später auf einer
Jagd in Schottland eine schwarze Hündin, die uns ausnehmend
gut gefiel. Im Gespräch mit ihrer Besitzerin stellte sich schnell
heraus, dass es sich um eine seiner Wurfschwestern ("Waterford
Fionnlighe") handelte.
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Nur wenige Tage später trafen wir
anlässlich einer Open Stake des Schottischen Labrador Clubs
auch Jayne und Fergus wieder und hatten so ausreichend Gelegenheit
ihn zwei Tage lang arbeiten zu sehen. Er gefiel uns nicht nur aufgrund
seines Styles und seiner Arbeitsqualitäten, sondern vor allem
auch wegen seiner grossen Gelassenheit und seines freundlichen,
sanften Wesens.
Auch optisch ist Fergus ein sehr ansprechender
FT-Rüde. Die bekannte 'A'-Panel Show Richterin Lynne Minchella
("Abbeystead") beurteilte ihn 2010 folgendermassen:
"Balanced, medium sized. Black. Lovely shaped head, with good
length and depth of muzzle. Correct bite. Correct eye shape and
colour giving a soft, biddable expression. Strong neck. Well angulated
front. Good length to his upper arm. Well sprung ribs. Short coupled.
Croup sloops too steeply. Medium bone. Coat is double, but I would
prefer a little more. Feet a little hare like. Moves soundly. Fergus
conforms to the breed standard to a very good degree."
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| Zu Hause angekommen arbeitete ich mich noch
einmal durch seine Ahnentafel und suchte die relevanten Gesundheitsergebnisse
heraus. Dabei stellte ich fest, dass ich nahezu alle seiner Ahnen
bis hin zur dritten bzw. vierten Generation im Laufe der Jahre kennengelernt
hatte und mir so ein gutes Bild über seinen Hintergrund machen
konnte. |
"Und doch kommt es erstens anders und zweitens
als man denkt ..."
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Bereits am
59. Tag zeigte Linn morgens den klassischen Temperaturabfall. Es
sollte also in den nächsten Stunden losgehen. Während
wir noch auf erste Anzeichen der einsetzenden Eröffnungsphase
warteten, überraschte sie uns jedoch schon zwei Stunden später
mit kräftigen Presswehen. Doch obwohl sie regelmässig
und stark presste, tat sich rein garnichts und meine Bedenken, dass
etwas schieflief, wurden rasch grösser.
So machten
wir uns einige Zeit später auf den Weg in eine nahegelegene
tierärztliche Klinik. Ein ausgiebiger Ultraschall bestätigte
uns zunächst, dass die Welpen nach wie vor wohlauf waren. Das
anschliessende Röntgen in zwei Ebenen sollte weiteren Aufschluß
über mögliche Ursachen geben. Dank digitaler Technik war
die Diagnose innerhalb weniger Minuten eindeutig: Sistierende Wehentätigkeit,
sekundäres Geburtshindernis in Form einer massiven Sakralisierung
mit Beschwerden bei Beckenkippung. Faktisch hiess dies, dass eine
normale Geburt durch Zubildungen im Lenden- und Schwanzwirbelbereich
mit einigen Risiken behaftet gewesen wäre.
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Aus diesen Gründen entschieden wir
uns zu einem Kaiserschnitt. Dieser verlief geradezu "bilderbuchmässig"
und die sechs Welpen erwiesen sich nicht nur als extrem agil, sondern
auch trotz des frühen Termins als beinahe schwergewichtig (zwischen
427g und 515g).
Überraschung!
Doch das Leben hielt noch eine weitere
Überraschung für uns bereit! Zwei der Rüden schienen
eine Farbabweichung zu haben. Was kurz nach der Geburt noch wie
"brindle hair" aussah, entwickelte sich immer mehr zu
einer klassischen "black and tan" Zeichnung.
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Wie die Geschichte der Rasse zeigt, entstand
der Labrador ursprünglich aus einer Vielzahl von Rassen. Diese
wurden entweder zur Fixierung bestimmter Eigenschaften gezielt oder,
wie gerade in den Anfangsjahren der Rasse, in Ermangelung ausreichender
Zuchttiere eingekreuzt. Leicht erkennbare Hinweise darauf treten
von Zeit zu Zeit in Form von bestimmten Farbabweichungen auf.
Wie Dr. Isabella Kraft (Zwinger "Aus
Lühlsbusch") in ihrem beim Labrador Retriever Club Deutschland
e.V. erschienenen Büchlein "Vererbung der Fellfarbe beim
Labrador Retriever" leicht verständlich ausführt,
konnte sowohl der Erbgang des "black and tan", als auch
des "brindle hair" mittlerweile aus gentechnischer Sicht
geklärt werden. Danach beruhen beide Farbabweichungen auf rezessiven
Erbanlagen. Sie können demnach immer dann auftreten, wenn zwei
Merkmalsträger aufeinander treffen. Zeigt ein Nachkomme die
entsprechende Abweichung ist er homozygot (= reinerbig) für
dieses spezielle Merkmal.
Farbanomalien beeinträchtigen weder
Gesundheit oder Lebensqualität, noch andere labradortypische
Eigenschaften, aber sie entsprechen natürlich nicht dem Standard
und führen demnach zum Zuchtausschluss.
Bemerkungen zu den Welpen und der Aufzucht
aus dem Wurfabnahme-Bericht:
"Ausgezeichneter Pflegezustand der
Mutterhündin, deutlich zurückgebildetes Gesäuge.
Liebevolle und vor allem sehr prägeintensive Aufzucht mit direktem
Familienanschluß."
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FTCh. Waterford
Fergus
(FTCh. Willowyck Ruff x FTCh.
Waterford Covey) |
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DRC-Arb.-Ch.
Gunsight's Brown Linnet
(Artus vom Keien Fenn x ChTCH Gunsight's Autumn Sage) |
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HD 4-5, ED 0/0, RD/HC/PRA frei OptiGen
N/C, CNM clear
qualified IGL Retriever Championship 2010
several FT & WT-Awards |
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HD B2, ED 0/0, RD/HC/PRA
frei
OptiGen Carrier, CNM clear, EIC N/N
Formwert: G
WT, JEP/S, JP/R, BLP/R, Btr.,
PnS, SRP, VPS m.Fu., RGP, R/SwP, VFSP20, FT franc.,
AP Wild C & B, Dummy 3 (CH)
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Die Ahnentafel unseres E-Wurfes
FTCh.
Waterford Fergus
black, HD 4-5, ED 0, Eyes clear
'11
OptiGen N/C, CNM clear
qualified IGL Retriever Championship 2010, several FT & WT-Awards
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FTCh.
Willowyck Ruff
black, HD 3-4, ED 0, Eyes clear
'05,
1st IGL RC '07 |
FTCh. Willowyck Henman
black, HD 6-5, Eyes clear
'05, 3rd IGL RC '00
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Cleeveway
Nestle
black, HD 3-3, Eyes clear '00 |
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FTCh. Waterford Covey
black, HD 4-2, Eyes clear '09
qualified IGL RC '06
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FTCh.
Flashmount Socrates
yellow, HD 6-5, Eyes clear '02,
4th IGL RC '99 |
FTCh.
Crosbyrose Piper of Waterford
black, HD 4-5, Eyes clear '02 |
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DRC-Arb.-Champion
Gunsight's Brown Linnet
yellow, HD B2, ED 0/0, Eyes
clear '10, OptiGen Carrier, CNM clear, EIC N/N
WT, JEP/S, JP/R, BLP/R, Btr., PnS, SRP, VPS m.Fu., RGP, R/SwP, VFSP20,
FT franc., AP Wild C & B, Dummy 3 (CH)
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Artus
vom Keien Fenn
black, HD B2, ED 0/0, Eyes clear
'06, OptiGen N/C, CNM clear, EIC N/N
WT, BHP, JEP/S, VPS m.Fu, Btr., Vbr.,
DP/A, div. Working Tests |
FTCh.
Tibea Tosh
black, HD 4-4, ED 0/0
Eyes clear '03, OptiGen N/C
WT, BLP/R, SpJGP, Btr., FT, div. Working Tests |
Birdrowe
Candy
yellow, HD B2, ED 0/0,
Eyes clear '02, OptiGen N/C
WT, BHP, DP A, JEP/S, BLP/R, RGP, Vbr., VPS, div. Working Tests |
ChTCH
& FTW
Gunsight's Autumn Sage
yellow, HD A2, ED 0/0, HC '06,
OptiGen Carrier, CNM clear
WT, JP/R, JEP/S, BLP/R, HP/R, Btr.,
FT franc. (CACT) & FT angl. (CACT/ CACIT), AP Wild C & B (CACT),
DP/S, div. Working & Cold Game Tests |
Int.
FTCh., ChTFa & ChTCH Conneywarren Spike
yellow, HD A/A, ED 0/0, OCD 0,
Eyes clear '06, OptiGen Carrier
AP Wild C & B (CACT), FT angl. CACT/
CACIT, JGP (LCD), div. Working Tests,
LawH 3, BH 1, SanH 1, Schweizer
Meister Lawinenhunde aller Rassen 2004 & 2005 |
Petope
Firecrest
yellow, HD A2, ED 0/0, PRA '99
JEP/S, BLP/R, RGP (ResCACT), PnS, DP A & F, AP Wild C & B,
div. Working Tests |
Die Welpen des E-Wurfes auf einen Blick Fotogalerie

| Während unseres eindrucksvollen Schottland-Aufenthalts
im September 2010 wurde uns schnell klar, dass - sollten wir je einen
E-Wurf haben - sich das Namensthema rund um schottische Flüsse
und Lochs drehen würde! |

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