Der ideale Labrador für die Arbeit
nach dem Schuss zeichnet sich in erster Linie durch seine hervorragende
Nase, seine ausdauernde Suche, seinen Finderwillen, seine Apportierfreudigkeit,
seine Weichmäuligkeit, seine Standruhe, seine angeborene Fähigkeit
zu markieren (d.h. sich die Fallstellen von erlegtem oder geflügeltem
Federwild zu merken) und seine erstaunliche Lenkbarkeit aus. Seine
Leichtführigkeit beruht vor allem auf seinem angeborenen, ausgeprägten
"will to please" ( = dem Willen seinem Führer zu
gefallen).
So sollte der Labrador, trotz der bei der Suche erwünschten
Eigeninitiative, immer bemüht sein den Kontakt zu seinem Führer
aufrechtzuerhalten und sich auch auf grosse Distanzen noch als gut
lenkbar erweisen.
Besonders erwähnenswert ist auch seine ausgeprägte Wasserfreude,
die ihn selbst noch bei widrigsten Wetterbedingungen zum verlässlichen
Verlorenbringer macht.
Alle diese Eigenschaften und
sein ausgeglichenes, menschenbezogenes Wesen machen den Labrador zu
einem idealen und zuverlässigen Gefährten im täglichen
Jagdbetrieb und im häuslichen Leben.